Grosse süsse Maus

Liebe Freunde

Seit Monaten ist die deutsche Partei CDU unter massivem Druck, aufgrund der Merkel’schen Politik zur Flüchtlingskrise. Zuletzt mit dem grossen Stimmenverlust der CDU bei den Berlinerwahlen. Just in diesem Moment kommt der grosse Auftritt einer (dank gutem Listenplatz gewählten) CDU Bezirksverordneten aus Berlin.

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Jenna Behrends – Quelle Twitter

Sie schreibt einen „offenen Brief“ an ihre Partei CDU, in dem sie der CDU Sexismus gegenüber (jungen) Frauen vorwirft. Als Beweisführung müssen hauptsächlich die folgenden zwei Aussagen herhalten:

„Vom Senator, der auf einem Parteitag meine Tochter begrüßte: „Oh, eine kleine süße Maus.“ Der dann pausierte, mich ansah und fortfuhr: „Und eine große süße Maus.“ Derselbe Senator, der einen Kollegen aus dem Abgeordnetenhaus vor meiner Nominierung fragte: „Fickst du die?“.“

Die Aussage des *Fickst du die?“ wurde einerseits von den Betroffenen in Abrede gestellt, andererseits hatte Frau Behrends zugegeben, dass sie das nur vom Hören-Sagen wüsste. So bleibt also die Aussage der grossen süssen Maus. Diese wurde vom betroffenen Senator auch bestätigt. Nun, wenn ich mich an die Brüderle-Affäre zurückerinnere, dann war bereits das eine lächerliche Inszenierung einer jungen Frau Feministin, um Medienaufmerksamkeit zu bekommen. Im Vergleich zur Grossen süssen Maus war Brüderle inhaltlich aber skandalös übergriffig. Denn er spielte damals auf die sekundären Geschlechtsteile der Journalistin an, wobei die grosse süsse Maus ein von Sexualisierung freies Kompliment ist. Es kommt sehr auf die Beziehung der beiden Personen an, ob das nun völlig fehl am Platz ist, oder ob das eben unter angenehmes Kompliment durchgeht. Auf alle Fälle diskutieren wir auch hier über etwas, das bei unangenehmen Empfindens seitens der Frau Behrends in einem kurzen Gespräch vom Tisch gewesen wäre. Wäre. Denn die Frau, die gerade mal ein 1 Jahr bei der CDU ist und bereits einen kometenhaften Aufstieg hinter sich hat, wollte mehr. Sie wollte die schiere Medienaufmerksamkeit nach dem Muster der meisten feministischen Kampagnen wie „Aufschrei“ und dergleichen. Und das ist ihr grandios gelungen. Oder sagen wir, die Medien haben es wie üblich möglich gemacht. So präsent, dass sich selbst Peter Tauber, seines Zeichens die tiefe Stimme der Angela Merkel, der Dringlichkeit und Wichtigkeit dieser Diskussion in der Bild am Sonntag annahm und eine Debatte forderte. Er bestätigte sogar, dass es ein Sexismusproblem in der CDU gäbe und forderte Massnahmen. Dass die Vorsitzende der Frauen Union Berlin Mitte sich von der Frau Behrends distanziert hatte, indem sie Frau Behrends „Intoleranz und Verlogenheit“ vorwirft, zeigt, dass das angebliche Opfer mit gutgemeinten Absichten nicht wirklich das ist, als was sie sich gerne verkaufen möchte. Da ist offenbar neben Karrieregeilheit noch einiges sonst schiefgelaufen, offenbar auch charakterlich.

Liebe Freunde, so funktioniert Politik. Aber wiederum ist das Ganze erst möglich geworden, durch die feministischen Mainstreammedien, die eine Mücke zu einem Elefanten aufgeblasen haben. Zum Schaden des eigentlichen Themas der wirklichen sexuellen Übergriffe, wovon hier nicht die Rede sein kann. Und zum Schaden der Eigenverantwortlichkeit, die hier über den „Papi-Weg“, also anrufen der Medien und Öffentlichkeit, massiv leidet. Warum sollte ich unliebsame Menschen konfrontieren und ein Streitgespräch suchen, wenn ich doch einfach einen offenen Brief auf einer feministischen Webseite schreiben kann und schon die ganzen feministischen Redaktionen der Mainstreamblätter mich hypen? Was hat sie also zu verlieren? Es ist wie bei einer Falschanschuldigung der Vergewaltigung. Sie hat nichts zu befürchten und damit nichts zu verlieren. Denn die CDU wird sich hüten, das arme Opfer von Sexismus aus der Partei zu werfen, trotz parteischädigendem Verhalten. Und die Parteien links der CDU, also alle ausser AFD, werden sie mit offenen Armen empfangen. Das ist dort ja gängige Ideologie, dass Männer diskriminiert werden sollen, zumindest aber dürfen.

Fazit:
1. Wer Frauen fördert, nur weil sie Frauen sind, der wird eines Tages sein blaues Wunder erleben.
2. Gehe zu Feministinnen auf Distanz. Denn sie werden jede Möglichkeit nutzen, dich zu vernichten.
3. Wenn sie meint, aufgrund des Geschlechts dürfe sie sich nun alles erlauben, dann wird das auch machen. Ohne Rücksicht auf Verluste.
4. Frauenförderung bewirkt nicht oft Loyalität. So wurde Frau Behrends massiv gefördert und wohl Männer benachteiligt. Den Dolch aber zog sie gegen ihre eigenen Förderer.

Es grüsst
Karl Müller

 

EDIT: Wenige Stunden nach Veröffentlichung dieses Blogs, bezieht die FrauenUnion Berlin mit einer Medienmitteilung Stellung und unterstreicht, was ich oben erahnt habe. Die Frau ist nicht glaubwürdig. Dass nun Peter Tauber selber noch ein Geliebter dieser Dame sein soll, setzt dem Ganzen das Tüpfelchen auf: Medienmitteilung

Die 7 Leben der Lohnlüge

Liebe Freunde

Wir wissen es 2016 ja alle: Die Lohndiskriminierung der Frauen aufgrund des Geschlechts gibt es nicht.

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Dafür wurden schon verschiedene wissenschaftliche Studien durchgeführt und anders, als die staatlichen Äpfel und Birnen Vergleiche, eben auch weitere wichtige Faktoren in die Erhebung miteinbezogen (Ausfälle, Mutterschaft, Überzeit etc.). Dann kommt man auf eine klare Aussage: Es gibt keine systematische Diskriminierung (=Herabsetzung) der Frauen beim Lohn. Weder in Deutschland noch in der Schweiz. Und doch tauchen immer wieder Ewiggestrige auf, die stets behaupten, diese Diskriminierung gäbe es eben doch. Sie sei sogar noch grösser (hysterischer Aufschrei). Nun, dass bei Feministinnen eine gewisse Faktenresistenz diagnostiziert wird, ist nichts Neues.  Aber diese Vehemenz? Ganz einfach. Die Feministinnen, die am Lautesten schreien, hängen am Ärgsten am Tropf der Staatssubventionierung.

Keine Diskriminierung = keine Fördergelder mehr.

Keine Diskriminierung = Keine Argumente mehr.

Keine Diskriminierung = keine Frauenbeauftragten- und Genderjobs mehr.

Sollte also tatsächlich die Wahrheit bei den Politikern ankommen und akzeptiert werden, ist der Staatsfeminismus tot. Doch so weit sind wir noch lange nicht. Nicht weil es an der Wahrheit fehlt, sondern weil die Politiker noch immer glauben, dass die Bevölkerung die Lügen des Feminismus glaubt. Und vielleicht tut sie das zu gewissen Teilen auch noch. Denn die Medien tun fast alles, damit es so bleibt. Warum? Weil bei sehr vielen Systemmedien eben genau wiederum Feministinnen sitzen, die mit diesen Storys Aufmerksamkeit und damit Kohle bekommen. Die Katze mit den 7 Leben beisst sich also ständig selber in den Schwanz. Und auf jeden Biss folgt ein Aufschrei. Bisher. Aber es funktioniert immer schlechter, denn die nervenden Fakten der Gegenseite kommen trotzdem immer häufiger und penetranter ans Licht. Doch das Lob dafür verdienen auf keinen Fall die Medien. Sondern mutige Männer und Frauen, die von den Lügen genug haben. Sich überall gegen diese Propaganda des Feminismus einsetzen. Es werden sichtbar immer mehr.

Es grüsst

Karl Müller

Frauen müssen mit ihren Männern verhandeln

Liebe Freunde

Eigentlich bin ich ja der Falsche, um auf diesen Artikel, im Speziellen auf diesen Titel, einzugehen. Denn die Dame der kantonalen Fachstelle für Gleichstellung befiehlt hier ja vor allem den Frauen, was sie zu tun und lassen hätten. Aber es hat, wie meistens, auch eine Komponente, die uns Männer betrifft. Denn man will uns Männer in Teilzeitjobs bringen, in den Vaterschaftsurlaub versetzen und zur Leistung „unbezahlter“ Care-Arbeit verpflichten. Und wer jetzt denkt, dass die Feministinnen eine Kehrtwende in ihrem Programm gemacht hätten, der irrt sich. Denn all diese Punkte dienen dem einen Ziel: Die Frau/Mutter in Karrieren zu bringen und Männer weg davon. Ob diese das wollen oder nicht, dafür müssen sicher die Männer Platz machen. Ganz offen wird das auch kommuniziert, auch wenn das ein oder andere Argument auch für Männer verlockend daher kommt. Im Endeffekt geht es darum, was Alice Schwarzer angeblich vor langer Zeit gesagt hatte: „Damit es Mädchen leichter haben, müssen wir es den Buben schwerer machen.“ Nachdem das an den Schulen  immer „erfolgreicher“ umgesetzt wurde, sind nun die erwachsenen Männer dran. Sie sollen mit sanftem bis grobem Druck endlich Platz machen „da oben“. Platz für viele Frauen, die das gar nicht wollen, die zufrieden sind mit ihrem jetzigen Leben. Aber es gibt bestimmt einige Quotenfrauen, die ansonsten keine Chance auf einen Kaderposten hätten. Fähig oder nicht, ganz egal. Soviel zur Ideologie. Und solange keine Ergebnisgleichheit besteht, braucht es all diese Projekt und Programme natürlich ganz feste. Und damit auch die Millionen Fördergelder.

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© Pavel Losevsky

Wenn wir nun aber noch eine gewisse Logik in dieses Thema reinbringen, so wird noch klarer, welche Verbissenheit hinter diesen alltäglichen Forderungen, Mahnungen, Drohungen steht.

So wurde doch das erwähnte Interview basierend auf der neu erschienen Studie zur „Lohndiskriminierung“ geführt. Eine Studie, die als Ergebnis bahnbrechendes ans Licht gefördert hat: Wer Teilzeit arbeitet, verdient hochgerechnet weniger. Wer länger dauernde Auszeiten vom Beruf macht, wird weniger oft befördert und verdient weniger. Das ist nun weder skandalös noch ökonomisch fragwürdig. Sehr fragwürdig hingegen sind angesichts solcher schon lange bekannter Tatsachen, dass feministische Büros aller Art, inklusive Feministen im Maskulistenkleid, dieselbe Leier vom notwendigen Teilzeitmann der möglichst langen Vaterschaftsurlaub macht in allen Tönen singen. Nichts gegen Väter, die eine gesunde Beziehung zu ihrem Kind pflegen, nichts gegen Teilzeitarbeit. Aber angesichts dieser doch ständig beschworenen Nachteilen ja Diskriminierung der Frauen, mutet es sehr seltsam an, dass dieselben Kreise nun die Männer zu diesem verpönten Glück bringen oder zwingen wollen. Ebenfalls schon fast schizophren klingt der Wunsch einiger Sozialistinnen nach voller Integration der Frauen in den Arbeitsmarkt, gemeint also höheres Arbeitspensum am besten 100%, bei gleichzeitigem Kampf gegen „das Kapital“. Dass dieser laut schreiende Widerspruch in der Öffentlichkeit kaum Aufmerksamkeit erregt, ist mir unerklärlich. Oder ich will es mir nicht eingestehen.

Aber es gibt Lösungen. Mehr gesunder Menschenverstand, weniger Amtsstellen, die sich für unerlässlich halten und der Gesellschaft ihre kruden Theorien aufdrängen.

Arbeiten wir daran.

 

Es grüsst

Karl Müller

Vaterschaftsurlaub – Die feministische Mogelpackung

Liebe Freunde

Wer meine Beiträge schon länger verfolgt, weiss, dass ich mich durchaus für Gleichberechtigung und Rechte für Männer einsetze. So könnte man meinen, dass die nun lancierte Initiative unbedingt auch die Unterstützung der Nicht-Feministen verdient. Dem ist aber nicht so! Gegen diese Initiative sprechen verschiedene Gründe. Wer das Argumentarium liest, sowie die aktiv und passiv unterstützenden Verbände anschaut, erkennt sehr schnell, dass diese Initiative ein feministisches Werk ist.

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© Melissa M. Morris | Dreamstime Stock Photos

Im Argumentarium finden sich Aussagen wie folgende:

  • Durch den Vaterschaftsurlaub wird es normal, dass auch Väter wegen Familienpflichten nicht ununterbrochen
    am Arbeitsplatz anzutreffen sind. Das gleicht die Benachteiligung der Mütter auf dem Arbeitsmarkt
    teilweise aus.
  • Der Vaterschaftsurlaub fördert die faire Verteilung des Erwerbs- und Karriererisikos „Familiengründung“.
    Er stärkt so die beruflichen Perspektiven der Frauen und trägt stark zur Erwerbskontinuität
    der Frauen bei.
  • Die Wirtschaft wird das Potenzial der Mütter nur nutzen können, wenn diese durch eine zukunftsweisende Familienpolitik und
    durch die Väter entlastet werden.
  • Der Vaterschaftsurlaub trägt dazu bei, dass die Wirtschaft das Potenzial der Mütter nutzen kann:
    Väterliches Engagement zuhause fördert das mütterliche Engagement im Job. Damit trägt ein Vaterschaftsurlaub
    zu einer volkswirtschaftlich sinnvollen stärkeren Beteiligung der Mütter an der Erwerbsarbeit
    bei. Er ist damit ein wichtiger Baustein gegen den Fachkräftemangel.
  • Der Vaterschaftsurlaub bringt der Wirtschaft engagierte Männer. Die Forschung zeigt: Ein Vaterschaftsurlaub
    fördert das väterliche Engagement. Und engagierte Väter sind gesünder, leistungsfähiger
    und effizienter. Das hilft auch der Wirtschaft, denn diese braucht gesunde Fachkräfte.

Alles klar wohin die Reise geht? Zugegeben, es werden natürlich durch diese 4 Wochen auch Zückerchen verteilt wie:

  • Kinder brauchen beide Eltern und haben gemäss UNO-Kinderrechtskonvention auch ein Recht darauf.
    Dazu gehört auch der Vaterschaftsurlaub.
  • Kinder profitieren von ihren Vätern. Die Forschung zeigt8: Kinder von engagierten Vätern sind gesünder,
    glücklicher und erfolgreicher. Ein frühes väterliches Engagement stärkt die Beziehung zum
    Kind ein Leben lang
  • Fragt man die Kinder selbst, sagen sie klar: Wir wollen Mama und Papa nahe in unserem Leben.
  • Kinder brauchen weite Horizonte: Der Vaterschaftsurlaub erlaubt den Kindern schon früh, Beziehungsvielfalt
    zu leben. Sie erfahren früh, dass Menschen verschieden sind, aber trotz aller Verschiedenheit
    gleichwertig fürsorglich sein können

Klingt gut, oder? Wo bleibt bei den feministischen Organsiationen dann die UNO-Kinderrechtskonvention bei Themen wie Besuchsrechtsdurchsetzung, Gleichberechtigung von Vätern in Scheidungsfällen und die Wichtigkeit der Väter bei lesbischen Müttern? Oder bei der bewussten Entfremdung des Kindes vom leiblichen Vater durch die Mutter? Oder bei den Falschanschuldigungen des Kindsmissbrauchs zum Vorteil der Mutter bei der Scheidungsklage und deren Folgen? Da ist der Vater nicht einmal mehr Verhandlungsmasse, das Kindsrecht obsolet.

Männer sollen also gefälligst gleich „benachteiligt“ werden wie die Frauen. Ein Arbeitgeber soll immer damit rechnen müssen, dass sowohl Vater wie auch Mutter wegen Schwangerschaft respektive Abwesenheit wegen Geburt und darauf folgendem Urlaub Kosten und organisatorische Schwierigkeiten (vor allem bei KMU) verursachen wird. Das ist das einzige und wahre Ziel dieser Initiative. Dass Männer in der Schweiz alleine aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit zum Wehrdienst gezwungen werden, was ihnen speziell beim Berufseintritt massive Nachteile verursacht, bleibt in dieser Betrachtung komplett aussen vor. Dass dabei Organisationen wie männer.ch mit den Feministinnen ins gleiche Bett steigen, sich offenbar instrumentalisieren lassen, enttäuscht mich persönlich speziell. Damit verabschiedet sich dieser „Dachverband“ aus der objektiven Diskussion und wird zur Manipulationsmasse der Feministinnen und Genderistinnen. Männer.ch hat bereits mit den Feministinnen von alliancef und dem Zentrum für Gender Studies an der Universität Basel bei der Schaffung des SIMG gemeinsame Sache gemacht. Darum: Nicht in meinem Namen! Keine Unterschriften für diese Initative, weder jetzt noch später bei der allfälligen Abstimmung.

Es grüsst

Karl Müller

Der getarnte Männerhass

Liebe Freunde

Männer sind sich ja schon einiges gewohnt. So werden wir regelmässig in den Medien abwertend dargestellt, unsere Anliegen werden komplett ignoriert, währenddem feministische Anliegen in den Redaktionen der Qualitätspresse offene Türen einrennen.

Nun dachte ich, dass die durch Feministinnen und Medien orchestrierte Kampagne #imzugpassiert als das entlarvt wurde, was sie ist. Da greift ein Lokalblatt in der Schweiz das Thema auf Seite 11 wieder auf und möchte dazu die Meinung der Leser kennen. Da kann ich mich natürlich nicht zurückhalten und habe folgenden Brief geschrieben (wer auch möchte, feel free!):

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Wir haben angesichts der feministischen Machtstrukturen momentan keine andere Wahl, als diese mühsame und aufwändige „Kleinstarbeit“ zu machen. Aber sie ist nötig und Schritt für Schritt kommen wir vorwärts, wenn solche androphoben Vorschläge Gegenwehr bekommen. Ich danke allen Frauen und Männern von Herzen, die sich ebenfalls dafür einsetzen, dass Männer nicht die Schuhabtreter der Gesellschaft bleiben, sondern endlich gleichberechtigt (nein, nicht gleichgestellt) und geschätzt werden als gleichwertige Menschen. Das beginnt schon in der Berichterstattung über Opfer (Frauen und Kinder), geht aber weiter in Kampagnen wie #imzugpassiert oder #neinheisstnein, wo die Umkehr der Beweislast aktuell in Deutschland stark vorangetrieben wird.

Es grüsst

Karl Müller

#article7 – Männer schweigen nicht mehr

#article7 – Menschenrechte gelten auch für Männer!

Liebe Freunde

Der heutige Tag ist ein besonderer Tag. In Deutschland wird am heutigen Donnerstag auch der Vatertag begangen. Heute beginnt damit auf Twitter der Protest vieler Männer/Väter, die ihre Menschenrechte durch den grassierenden Staatsfeminismus gefährdet sehen. Unter dem Hashtag #article7 verweisen viele Frauen und Männer auf die schreiende Missachtung des Artikel 7 der Menschenrechte (AEMR1948) bezüglich Männer- und Väterrechte hin. Der Artikel 7 besagt:

Article7

Quelle: http://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/aemr/text/artikel-07-aemr-rechtsgleichheit

Die meisten Leitmedien haben bei diesem Thema komplett versagt, hofieren weiterhin nur dem Feminismus und zelebrieren fast schon eine Männerhass-Atmosphäre. Die Feministinnen hingegen bekommen unglaubliche Präsenz, die Themen werden durch die meist feministischen Redaktionen einseitig pro-feministisch dargestellt und Anliegen der Männer werden ignoriert, oder ins Lächerliche gezogen. Themen wie #imzugpassiert werden nach wenigen Tweets bereits durch SpiegelOnline aufgenommen, berechtigte Männerthemen werden verschwiegen. Das Fass läuft über und die Zeit, als Männer sich zurückzogen und schwiegen, ist hiermit vorbei!

Aus diesem Grund starten wir die Kampagne #article7 weltweit, um auf unsere Anliegen aufmerksam zu machen. Der Vatertag gehört allen Kindern, Männern, Vätern und Nichtfeministinnen. Damit unsere Jungs (und Mädels!) es einmal besser haben und der Männerhass der Feministinnen aus der Öffentlichkeit verdrängt wird!

Ich fordere:

Gleichberechtigung für Mann und Frau JA

Gleichstellungsgesetze abschaffen!

Gleichmacherei stoppen!

Genderwahn stoppen!

Boykottieren der feministischen Medien!

Boykottieren der feministischen Politiker!

Boykottieren der Firmen, die mit Androphobie Kasse machen wollen!

Bitte helft auf allen Kanälen mit, auch wenn der Hauptkanal Twitter sein wird. Aber auch Facebook, Instagram etc. sollen die Wahrheit ans Licht bringen. Seid fair, seid laut, seid hartnäckig, seid ausdauernd. Für eine bessere Zukunft!

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Es grüsst

Karl Müller

Alle Frauen sind vor dem Gesetz gleich

Liebe Freunde

Die Schweizer Bundesverfassung beinhaltet so manches, das dann in der Gesetzgebung und vor allem der Praxis keine Bedeutung hat. Da sind beispielsweise die Artikel der Wehrpflicht, die dem Gleichstellungsgesetz widersprechen, da existieren die Gesetze zur Rentenversicherung, die der Verfassung widersprechen (AHV-Alter, Witwerrente etc.), da gibt es aber auch den Artikel 8 in der Bundesverfassung, der besagt, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Oder sein sollten. Oder vielleicht ist es auch nur ein Ratschlag, oder eine gute Idee?

Fakt ist, dass Männer auch und gerade in der Schweiz vor Gericht einen schweren Stand haben. So werden sie für dasselbe Vergehen härter oder überhaupt bestraft, währenddem Frauen mit bedingten Strafen oder gar straffrei davonkommen. Bis heute ist diese Tatsache von den bemühten Frauenförderungsbüros, ähm Gleichstellungsbüros mit keinem Wort erwähnt worden, noch sind Forderungen dazu aufgestellt worden. Nun, wie komme ich also darauf, dass hier eine heftige Diskriminierung der Männer vorliegt? Es ist ganz simpel. Das Bundesamt für Statistik hat 2011 bereits eine Studie zu „Frauen und Strafrecht“ abgeschlossen und ist dort zum beunruhigenden Ergebnis gekommen:

4 Urteilsschärfe im Vergleich:
häufig mildere Strafen für Frauen

Männer gegenüber wurden jedoch häufiger (bedingte) Freiheitsstrafe in Verbindung mit einer Busse ausgesprochen (1990: 26,8%, 2005: 20,4%) als Frauen (1990: 17,7%, 2005: 11,1%), und zwar sowohl dort, wo eine Vorstrafe vorlag, als auch dort, wo dies nicht der Fall war.

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Klartext: Männer werden für dasselbe Vergehen ungleich härter bestraft als Frauen. Wie war das jetzt nochmals mit dem „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“? Oder wie war das jetzt nochmals mit dem Gleichstellungsartikel 8 der Bundesverfassung, der eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts verbietet? Und wie war das jetzt nochmals mit dem Auftrag des eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG)? Warum findet man hierzu, trotz wissenschaftlichen Daten, übrigens nicht nur für die Schweiz, keinen Aufschrei, keine Massnahmen, keine Forderungen? Wieso wird das Thema von der zuständigen Stelle totgeschwiegen?

Zuercher Obergericht am Dienstag, 24. Maerz 2015. Am 28. August 2013 sprach das Bezirksgericht Winterthur jenen Mann des Mordes schuldig, der im Winterthurer Hotel Krone seinen 5-jaehrigen Sohn getoetet hat. Das Gericht verhaengte eine Freiheitsstrafe von 18 Jahren. Der Taeter versucht in der Berufungsverhandlung vor dem Obergericht eine mildere Strafe zu erreichen. Er macht eine mittel bis schwer verminderte Schuldfaehigkeit geltend. Die Anklage verlangt erneut die Verwahrung. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Nun, das ist alles wunderbare Theorie und Paragraphenreiterei. Oder doch nicht? Ein aktuelles Beispiel zeigt, dass die Gerichts-Praxis wirklich männerfeindlich ist und Frauen selbst bei schweren Verbrechen Persilscheine ausgestellt bekommen. Da ist einerseits die Frau, die einen zugegeben speziellen Freund, mit einer Pistole und 5 Schüssen niedergestreckt hat. Freispruch. Diese Dame ist zu ihm (!) mit einer Pistole bewaffnet in die Wohnung gegangen, hat ihm 5 Schüsse verpasst, 2 als er bereits am Boden liegt und sich nicht mehr rührte. Erstinstanzlich wurde sie mit der Mindeststrafe (!) verurteilt, nun aber vor Obergericht mit einem Freispruch belohnt! Nicht mal ein Notwehrexzess wurde mehr festgestellt, respektive wurde der Notwehrexzess als entschuldbar taxiert – kompletter Freispruch. Von „Genugtuung“ finanzieller Art sprechen wir schon mal gar nicht, die der Steuerzahler noch zu leisten hat (CHF 35’600). Die Argumentation der Verteidigerin verfing offensichtlich beim Richter:

Vor Obergericht forderte die Verteidigerin am Donnerstag einen Freispruch vom Vorwurf der vorsätzlichen Tötung. Ihre Mandantin habe sich vom fast zwei Meter grossen, doppelt so schweren Muskelmann bis zuletzt bedroht gefühlt. Sie habe ihn als sie verfolgenden Schatten wahrgenommen.

Ok, fassen wir nochmals zusammen. Diese Frau litt also unter dem bedrohlichen, drogenkonsumierenden und gewalttätigen Freund. Doch sie beendet die Beziehung nicht, nein, sie geht, nachdem ihr Freund per SMS offenbar Schluss machen wollte, zu ihm nach Hause (!), bewaffnet mit einer Pistole (nein nicht mit Pfefferspray oder Taser), erschiesst ihn mit 5 Schüssen, zwei davon als er wohl bereits tot am Boden lag. Und diese Geschichte kauft ihr das Obergericht in Zürich ab, spricht sie komplett frei. Man stelle sich nun ganz kurz den umgekehrten Fall vor, ein Mann, der zu seiner Freundin mit einer Pistole bewaffnet in die Wohnung fährt, sie dort mit 5 Schüssen erschiesst und dann auf Notwehr plädiert. Kein Gericht der Welt würde ihn freisprechen, aus gutem Grund. Aber Frauen dürfen sowas.

Auch Präsident Hollande hat eine Frau begnadigt, die ihrem Mann mehrfach in den Rücken (!) schoss, woran er starb.

Liebe Freunde. Auch wenn die Umstände noch so furchtbar gewesen sein mögen, es rechtfertigt nie einen heimtückischen Mord. Durch solche Urteile werden Männer zu Freiwild und einer Selbstjustiz preisgegeben. Und nur Männer. Denn alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

 

Es grüsst

Karl Müller

#tüpischtüpen – Wenn die Tüpen sich zu wehren beginnen

Liebe Freunde

Seit Freitag trendet der Hashtag #tüpischtüpen auf Twitter. Der Hashtag zeigt deutlich, wie sehr Tüpen erbost sind über die Bevorzugung der Feministinnen in den Medien. Da braucht es gerade mal 34 neue Tweets zu #imzugpassiert und SpiegelOnline unterstützt das Anliegen. Ganz anders bei #tüpischtüpen. Erschreckende Erlebnisse werden berichtet, manche Feministinnen finden das lustig und die Medien ignorieren diese wichtige Debatte bis jetzt, trotz trending topic mit tausenden Tweets..

Alles begann mit zwei kleinen Meldungen am 1.4.16 um 18:41 Uhr:

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Darauf ist der Bann gebrochen und die Tüpen schreiben sich die Verletzungen von der Seele. Erschütternd, wie sehr Tüpen in der heutigen Gesellschaft an den Rand gedrängt und marginalisiert werden. Der User Lucio LosSophos schreibt beispielsweise:

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Aber auch das Elitemedium zeigt auf, dass Tüpen und ihre Gesundheit heute nichts zählen, alles dreht sich um Frauenfragen:

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Auch Frauen solidarisieren sich mit den Anliegen der Tüpen:

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Ebenso hier betont eine Userin die Wichtigkeit der Tüpen:

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Die Lohnthematik wird ebenfalls sanft angetastet:

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Setzen sich auch gegen Diskriminierung ein:

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Oder thematisieren das Binnen-I ernsthaft:

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Doch schnell dreht der Wind und die erschütternden Erlebnisberichte der Männer werden von Feministen attackiert:

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Doch nicht mehr wie früher, lassen die Tüpen alles auf sich sitzen:

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Idioten gibt’s immer. In der Bahn und auf Twitter. Aber ob Diskriminierung der Tüpen die Lösung ist? Muss man die Tüpen wirklich vor den Frauen wegsperren? Warum haben sich manche Feministinnen so wenig unter Kontrolle, dass sie glauben, sie dürften derart übergriffig werden?

Vielleicht treffen die sich besser in ihren Verschwörungsnetzwerken, wo sie, staatlich subventioniert, unter sich sein dürfen. Zum Beispiel in den GenderStudies.

 

Es grüsst

Karl Müller

PS: Gewisse Ähnlichkeiten zu existierenden Berichten über #imzugpassiert sind rein zufällig. Die zitierten Twitteruser müssen nicht zwingend die Meinung haben, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Das Patriarchat ist mächtig, der revolutionäre Klassenkampf darum nötig.

#imzugpassiert – Das feministische Netzwerk funktioniert

Liebe Freunde

Ostern hatte ich mir anders vorgestellt. Friede, Freude, Eiersuchen äh Eierkuchen. Doch da war bereits etwas von langer Hand geplant, was ich nicht ahnen konnte. Nämlich der Twitter-Feminismus-Empörungsbewirtschaftungs-Hashtag-#imzugpassiert. Gleich zu Beginn eine Klarstellung: Jeder Übergriff, im Zug oder sonst wo, der strafrechtliche Relevanz hat, muss verfolgt und aufgeklärt werden. Ob nun Männer oder Frauen betroffen sind. Und da sind wir bereits beim ersten Kritikpunkt dieser Aktion. Lasst mich aber zuerst die orchestrierte Aktion chronologisch aufzeigen (Neue Tweets ohne RT oder Favs).

Gleich mal mit einem verbreiteten Irrtum aufräumen: #imzugpassiert ist nicht neu, sondern wurde schon 2011 verwendet.

Timeline (Edit: Zeitangabe entspricht der amerikanischen):

25.3.2016; 06:24: Die „Erfinderin“ des Hashtags #imzugpassiert postet um 06:24 -06:38 ihre ersten (und vorläufig einzigen) fünf Tweets.

25.03.2016; 06:27: Bereits während die Initiantin die ersten Tweets postet, beginnen weitere Feministinnen mit Posts zum Hashtag, der eben erst gerade gestartet wurde

25.03.2016; 07:06: Nach nur sieben (7) Tweets zum Hashtag schreibt der erste Mann, wie schlimm es sei, was Frauen (bis zu dem Zeitpunkt gerade mal 4!) berichten und dass dies den „lächelnden Alphas“ die Augen öffnen solle. Bis zu dem Zeitpunkt hat noch kein Kritiker überhaupt von den sieben Tweets gewusst. Diese „prophetische“ Aussage wurde bis jetzt 19x retweetet und 56x gefaved.

25.03.2016; 08:52: Fünf weitere Tweets zum Hashtag später, schreibt wieder ein Mann, wie sehr er sich fremdschäme, ein Mann zu sein.

Bis hierhin inklusive Eröffnung seit ca. 2,5 Stunden gerade mal 13 (!) Tweets zum Hashtag #imzugpassiert.

25.03.2016; 10:03: Weitere zwei (2!) Tweets und gut 1 Stunde weiter, wiederum ein Mann, der das Hashtag als „Frauen die von Belästigungen berichten“ erklärt und gleichzeitig einige Männer als Volltrottel klassifiziert.

25.03.2016; 10:24: Weitere vier (4) Tweets später, erneut ein Mann, der sich schämt und fragt, ob’s den Männern ins Gehirn geschissen hat.

25.03.2016; 10:26: Der Mann von 10:03 schreibt nur 23 Minuten nach seinem ersten Tweet, wie schrecklich diese Berichte seien und dass diese „banale Alltäglichkeit“ doch so schwer vorstellbar sei.

25.03.2016; 10:27: Gleich darauf meint ein Grüner Politiker aus Österreich (Bundespräsidentschaftskandidat, Edit offenbar ein Fake-für mich nicht ersichtlich)), dass er allen nur raten könne, sich intensiv mit dem Hashtag zu befassen. Es sei schockierend, erschreckend und beängstigend. Er bedankt sich auch fürs Teilen des Tags.

Bis hierhin zähle ich erst 21 neue Tweets seit Beginn der Hashtag-Kampagne. Die meisten Twitter-User stammen zu dem Zeitpunkt aus Österreich (Wien). Inklusive Initiantin. Ebenfalls kann bei einigen die Zugehörigkeit zu den Grünen Österreich festgestellt werden.

25.03.2016; 13:56: Seit Beginn der Kampagne am Morgen sind noch weitere 13 Tweets dazugekommen, macht total 34 neue Tweets. Darunter mittlerweile auch die ersten Kritiker, die selber die Quote durch das Tweeten hochjagten und natürlich bereits Retweets und Favs bei den Existierenden. Erstmals steigt bereits ein Mainstreammedium im Hashtag mit auf, SpiegelOnline. Mit seinen 1,27 Mio Followern ein erster Treiber, der für den „Durchbruch“ dringend gebraucht wurde. Das Projekt schien bereits zu scheitern. Insgesamt brauchte es also nur 34 neue Tweets unter dem Hashtag und ca. 6,5 Stunden an einem Karfreitag (!) und SpiegelOnline steigt ins Rennen ein, bereits mit klarer Parteinahme für die Feministinnen und Auszügen aus Tweets, speziell derjenigen, die die Kampagne durchschaut haben und ihre teils witzigen und weniger witzigen Kommentare auch unter das Hashtag platzierten. Der Beweis, dass dieses Hashtag „nötig“ ist, war erbracht.

25.03.2016 – 26.03.2016: Es sind einigen anderen Usern enorm viele Twitter Accounts mit lächerlich wenigen Followern und neu eröffnetem Datum aufgefallen, die das Hashtag und die „Diskussion“ massiv gepusht haben.

26.03.2016; 13:12: SpiegelOnline mit den Journalistinnen Britta Kollenbroich, Anne-Kathrin Schade und Katherine Rydlink veröffentlichen Online den Bericht zum Hashtag. Eine Twitterankündigung von SPON habe ich für diesen Zeitpunkt nicht gefunden.

26.03.2016: nach 13:57: Der Bayrische Rundfunk springt als Nächster auf die Story auf, die SpiegelOnline tags zuvor gepusht hatte. Auch hier: Keine Männer, sondern Frauen, die den Artikel schreiben. Katja Engelhardt und Verena Flücker. Auch der Stil ist exakt derselbe, wie tags zuvor im Spiegel-Bericht.

26.03.2016; 16:27: Auch der Stern möchte nicht hintenanstehen und berichtet. Nicht neutral, sondern parteiisch. Auch dieser Artikel von einer Frau geschrieben, Susanne Baller. Und im gleichen Muster. Unkritisch, anklagend und die Möglichkeit einer gezielten Kampagne zum Vornherein ausschliessend.

27.03.2016; 12:00: Noch länger gebraucht hat die Berliner Zeitung. Dafür veröffentlicht sie ihren Artikel am Sonntag. Aber auch hier dasselbe Muster. Den Artikel schrieb ebenfalls eine Frau, Laura Hofmann. Der bekannte Ablauf, also Einleitung, dann Originalbildchen einiger halbwegs glaubhaft klingenden Tweets einfügen, um am Schluss die bösen Männer blosszustellen und die Wichtigkeit dieser „Debatte“ betonend: „Die Schilderungen der Frauen und diese Reaktionen zeigen deutlich, dass Sexismus in Deutschland zum Alltag dazu gehört. Eine Debatte, die nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln angestoßen wurde, als vermeintliche Feministen versuchten, ihren Rassismus mit der Angst um deutsche Frauen zu tarnen.“

Der weitere Verlauf ist nun vorgegeben, eine Sendung/Zeitung/Radio um das andere melden sich nun bei der Initiantin für ein ausführliches Interview. Natürlich mit viel Platz, damit die Initiantin ihre Botschaft weiterverbreiten kann. Unwidersprochen. Nach Angaben der Initiantin folgen Heuteplus, RTL2, Tagesschau.de und weitere. Die Empörung bewirtschaftet sich jetzt von selbst. Auch SWR schickte eine junge Frau vor, die möglichst „Augenzeugen“ suchen sollte, zuerst ausschliesslich „Mädels“, auf mein Nachfragen hin dann auch für männliche Opfer:

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Oder für die Tagesschau.de:

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Liebe Freunde, das ist nur ein kurzer Auszug aus der Aktion #imzugpassiert. Beweise habe ich keine, aber aufgrund der vorliegenden Informationen, die von jedem nachprüfbar sind, meine Vermutungen. Auffallend ist:

  • Das Hashtag trendete trotz Bemühungen (inkl. Bundespräsidentschaftskandidat Ö) nicht. Bis SpiegelOnline einstieg mit einem simplen Tweet an 1,27 Mio. Follower, noch ohne Artikel, jedoch bereits mit der klaren Botschaft:

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Erst am nächsten Tag wurde SPON zwar von einem User mit der Tatsache konfrontiert, dass sich SPON komplett lächerlich mache mit einem Artikel auf Grundlage von Twitterposts. SPON reagierte darauf wie folgt:

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Richtig, das Hashtag und damit die „Diskussion“ ist auf Twitter entstanden und hatte zu diesem Zeitpunkt (25.03.16; 13:56) gerade mal 34 neue Tweets zum Hashtag (ohne RT und Favs). Die Erklärung der Bahn, damit ist wohl die MRB gemeint, war eben NICHT die Grundlage für dieses Twitter-Hashtag, da MRB zuvor bereits bestritt, dass der Grund sexuelle Belästigungen sei:

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Euren eigenen Interpretationen lasse ich nun aber freien Lauf. Für mich ist definitiv klar: Diese Aktion war geplant und orchestriert inklusive Medien und Politik. Welche Medien und Politiker durch welche Verbindung und mit welcher Rolle nun involviert sind, kann ich nicht beurteilen. Ich kann nur die Fakten prüfen, die öffentlich zugänglich sind und die sprechen bereits eine fatale Sprache. Ach was ich fast vergass: Die #imzugpassiert-Dirigentin fragte heute Abend noch bei der altbekannten #Aufschrei-Initiantin nach:

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Mein Mitleid ist bei den Frauen und Männern, die tatsächlich Unrecht erleiden, denen nicht geglaubt wird. Aber wacht auf! Solche feministischen und männerfeindlichen Kampagnen, von langer Hand geplant, orchestriert und durchgeführt, schaden den wahren Opfern, Männer und Frauen. Es treibt einen zusätzlichen Keil zwischen die Beziehung der Geschlechter, es stellt Männer pauschal und damit undifferenziert als Triebtäter hin, die man am Liebsten wegsperren sollte, zumindest in den ÖVs – Apartheid? Hartes Wort, aber gewisse Ähnlichkeiten sind tatsächlich nicht von der Hand zu weisen. Frauen sind in diesem Game hier nichts als hilflose Opfer, die unter dem „Patriarchat“ und der „Rape Culture“ zu leiden hätten. Immer wieder wurde betont: Durch Deutsche Männer seien die Belästigungen geschehen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Es grüsst

Karl Müller

 

Legal disclaimer: Diese Aufzeichnung kann Fehler/Irrtümer enthalten. Sollten offensichtlich falsche Feststellungen enthalten sein, so bitte ich die Leserschaft im Sinne der Korrektheit auf Kontaktaufnahme zur Korrektur.

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