Gastbeitrag: Buchempfehlung „Anmache“ – Jan Deichmohle

Eine Rezension mit freundlicher Genehmigung des Autors der Rezension, Andreas Lange. Danke auch an den Buchautor Jan Deichmohle für sein unermüdliches Engagement!

Andreas Lange: Rezension „Anmache“

anmache-umschlagWie kann ein aus gutem Bürgertum stammender, humanistisch gebildeter und intelligenter Mann, sich selbstbewusst als Verlierer bezeichnen? Wieso versteckt er diesen Makel nicht?

In seinem neuen Buch „Anmache“ beschreibt Jan Deichmohle sein Scheitern am anderen Geschlecht. Das Muster, nach dem Frauen und andere Randgruppen ihr Leid beklagen, funktioniert bei Jan Deichmohle nicht, denn er ist ein weißer Mann. Seine Klage könnte als Fußnote in unserem Bewusstsein verschwinden, wäre da nicht sein Optimismus, dass sein Bekenntnis ein Auftakt zu einem Umbruch sei.

Ein Auftakt zur Revolution? Wie kann Klagen revolutionär sein? Dient es nicht dazu, mehr Rechte, Rücksichten und Vorteile zu bekommen? Das Klagen des Feminismus ist nach Meinung des Autors nicht revolutionär, sondern ein alter Hut. Das Klagen von Männern sei jedoch ein Bruch mit einem Paradigma. Jan Deichmohle geht so weit, zu sagen, dass die Position der männlichen Verlierer die neue, moderne und wissenschaftlich gefestigte Argumentation begründet, die in Zukunft das Leiden der Männer und damit auch das von Frauen verringern kann.

Es scheint, der Autor mutet dem männlichen Leser zu, sich als Verlierer zu sehen oder, wenn der Leser eine Frau ist, als männliches Leiden verursachende Täterin. Wie kann Jan Deichmohle erwarten, dass jemand das Buch liest, wenn ihm als Ergebnis nur die Rolle als Verlierer oder Täter zugewiesen wird? Diese Frage ist aus der Perspektive Deichmohles falsch gestellt. Er formuliert sie anders: warum, so fragt er, verschließen die Menschen ihre Augen vor Grundtatsachen menschlichen Lebens, wenn das Verstehen dieser Tatsachen, uns von der Täter- und Opferrolle befreien kann?

Mit dieser Fragestellung im Rücken muss das Buch „Anmache“ und auch alle anderen schon erschienenen Bücher von Jan Deichmohle gelesen werden. Ein Leser kann bei der Lektüre an sich selbst erproben, wie schwer ihm die Akzeptanz der vom Autor vermittelten Fakten fällt. Mit Unbehagen wird er die Gefühlslage eines vom weiblichen Geschlecht gemiedenen Mannes nachempfinden, wenn dieser Mann die Stirn besitzt, den Grund seiner Abweisung nicht in sich selbst zu suchen. Was gibt ihm das Recht dazu? Gib es Ursachen für das „Abwimmeln“ durch das andere Geschlecht, die ganz woanders liegen?

Jan Deichmohle erprobt eine Vielzahl von Stilmitteln und Themen, mit deren Hilfe er den Leser dazu bringen will, den feministischen Standpunkt aufzugeben. Essays zum Kontrapunkt barocker Musik, avantgardistisch anmutende Texte aus den 80ern. Analysen uralter Religionen, Massenmigration oder sehr intime Äußerungen zu seiner Person sind einige Beispiele seiner Methode.

Wer Jan Deichmohle auf seiner Reise durch die Geschichte des Feminismus und der männlichen Verlierer begleitet, erhält als Gegenleistung eine Perspektive, die weit über dem Themenkreis des Feminismus herausreicht. Diese Perspektive ist authentisch, denn sie ist durch eigenes Erleben verbürgt. Sie ist nach Ansicht des Autors aber auch richtig, weil sie den Tatsachen entspricht und wissenschaftlich beweisbar ist.

 

Das Buch kann bestellt werden über Amazon: Buch bestellen!

Es grüsst

Karl Müller

Das unsichtbare Patriarchat

Liebe Freunde

0bauaa58Hillary Clinton wird kommende Woche wohl die neue Präsidentin der USA. Damit können wir mit Fug und Recht sagen, dass die westliche Welt mehrheitlich in einer Femokratie lebt. Und zwar nicht nur, weil die mächtigsten Staaten von Frauen an der Spitze regiert werden, sondern weil dort wo noch Männer an der Spitze sind, sich diese dem feministischen Programm unterworfen haben. Lasst uns eine kleine Übersicht machen.

Europarat: Klar feministisch dominiert, erlässt regelmässig feministische Programmpunkte.

UNO: Mit der UN Women und dem Verstärker UNO Hauptorganisation selber eine klar bis radikal-feministische Organisation mit enormer weltweiter Macht. UN Men sucht man vergebens, Anliegen der Männer und Jungs marginalisiert bis komplett ausgeblendet.

WEF: World Economic Forum. Fällt immer wieder auf durch feministische Positionen. Jährlich mit dem unseriösen Gender Gap Report, der völlig willkürlich männliche Probleme nicht nur negiert, sondern diese sogar positiv bewertet.

Staatliche Frauenbüros/Gleichstellungsbüros allgemein: Alle mir bekannten Frauenbüros haben dieselben Themen auf dem Radar, die vielfach schon lange wissenschaftlich widerlegt, oder zumindest relativiert worden sind. Beispiele beim Lohnunterschied, der in der Schweiz nachweislich nicht mehr als 2% beträgt, sofern man die wichtigsten Kriterien berücksichtigt. Beispiel häusliche Gewalt: Auch hier sind neue Studien eindeutig. Die Gewalt geht ungefähr zu gleichen Teilen von Männern wie auch von Frauen aus. Dasselbe beim Thema Sexismus. Speziell am Arbeitsplatz werden Studien zufolge Männer sogar öfters Opfer von Übergriffen.

USA: Wohl neue Präsidentin Hillary Clinton, Radikalfeministin. Kein weiterer Kommentar nötig.

Deutschland: Kanzlerin Merkel und Ihre grosse Koalition erlassen regelmässig feministische Gesetze wie Frauenquote und schliessen die Männer im Ministerium für Familien, Frauen, Senioren und Jugend bewusst aus. Das Feigenblatt «Bundesforum Männer» betreibt feministische Politik, die meistens nicht im Interesse der Mehrheit der Männer ist.

Frankreich: Sozialist Hollande hat schon bei Antritt radikal-feministische Massnahmen eingeführt. Beispielsweise bei der Wahl der Minister, die strikt nach einer 50/50 Geschlechter-Quote durchgeführt worden ist. Qualifikation war wohl nebensächlich. Aber auch Frauenquote mit hard law als Sanktion bei Nichterfüllung durch private Firmen ist eingeführt bis hin zu Gefängnisstrafen (!).

Italien: Nach Berlusconi hat Matteo Renzi übernommen. Auch er, wie Hollande, ein Sozialist. Und auch er schraubt seit der Machtergreifung an feministischen Programmen wie Frauenquoten und ähnliches, auch wenn in Italien, vor allem im Süden, der Widerstand noch grösser ist als anderswo. Dennoch besteht sein Kabinett aus 50/50 Geschlechteranteil, auch wollte er die Wahllisten mit mind. 50% Frauen verbindlich als Gesetz erlassen, was jedoch an einer Parlamentsmehrheit vorerst gescheitert ist.

Österreich: Die Alpenrepublik wird speziell mit Blick auf die Hauptstadt Wien als feministische Hochburg wahrgenommen. So gibt es in Österreich nach wie vor gesetzliche Diskriminierungen von Männern, alleine aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit. Beispielsweise bei Wehrpflicht, aber auch (noch) Renteneintrittsalter – Männer 65 Jahre, Frauen 60 Jahre.

Grossbritannien: Das Brexit-Land wird seit einigen Monaten von Theresa May geführt. Einer weiteren Frau in der Gilde der mächtigsten Staatsführer.  Auch das wirtschaftlich deutlich kleinere Schottland wird von einer Frau geführt: Nicola Sturgeon.

Schweiz: Auch bei uns sieht es aktuell ganz schlecht aus. So hat der Bundesrat vor Kurzem bei der Revision des Aktienrechts, trotz massivem Widerstand in der Gesetzesvernehmlassung, eine Frauenquote und Lohnpolizei erlassen. Dem Vernehmen nach mit 4:3 Stimmen, also mit Stimmen der FDP und der CVP. Das Parlament wird diesen Beschluss aber noch aufnehmen müssen ungefähr Sommer 2017 und da besteht Hoffnung, dass die ganze Geschichte versenkt wird. Die Schweiz ist aber «Musterschülerin», wenn es darum geht, Männer zu diskriminieren. So finden sich diverse Gesetze, die Männer direkt diskriminieren alleine aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit. Beispielsweise Wehrpflicht, Renteneintrittsalter (Frauen 64 Jahre, Männer 65 Jahre), oder aber auch bei der Wehrpflicht sowie im gesamten Rentensystem wie beispielsweise Witwenrenten (Witwen bekommen Renten, auch wenn sie keine Kinder haben, für Witwer gibt’s einen feuchten Händedruck). Sehr stossend sind die vielen Frauenbüros, die eigentlich den Gleichstellungsauftrag umsetzen, respektive den Finger auf wunder Punkte legen sollten. Doch das geschieht fast mehrheitlich bei Frauenthemen, selbst dann, wenn Studien krasse Missstände ergeben wie beispielsweise die deutlich härtere Verurteilung von Straftätern bei gleichen Vergehen vor Gericht. Weitere Diskriminierungen finden sich hier.

Medien: Die Leitmedien, zumindest in den deutschsprachigen Ländern, sind mit brutaler Einseitigkeit feministisch dominiert. So werden feministische Kampfparolen unkritisch portiert, ja geradezu beworben. Andererseits werden drängende «Männerthemen» verschwiegen oder mit Häme begossen wie neulich am Weltmännertag, als sich die Öffentlich-Rechtlichen Sender speziell in Deutschland darüber lustig machten. Trotz ernsten Themen wie Prostatakrebs und der massiv hohen Zahl der Suizide, begangen durch Männer. Wichtige Themen, die via Twitter-Aktionen wie #article7 aufgezeigt und von tausenden Tweets begleitet wurden, schafften es in kein einziges Leitmedium. Piepst aber eine der üblichen Feministinnen, bringen mit ziemlicher Sicherheit alle Leitmedien das Thema einseitig und unkritisch.

Grossunternehmen: Die meisten Grossunternehmen kennen interne Zielwerte bis Quoten von Geschlechtervertretungen in Managementpositionen, die sie auch mit einseitiger Frauenbevorzugung, auch genannt Frauenförderung, realisieren wollen. Den Preis bezahlen alle anderen fähigen Menschen, die einfach das falsche Geschlecht haben.

 

Selbst wenn das Patriarchat in der beschriebenen Form in der Schweiz mal existiert hatte, früher, dann muss man sich folgende Fragen stellen.
Warum wird das Patriarcht heute nur noch als Unterdrückung und Abwertung der Frau dargestellt? Das widerspricht der Geschichte und der gesunden Logik, denn:
– Warum wurden dann Frauen und Kinder zuerst gerettet auf der Titanic und in vielen anderen Fällen (Seerecht)? Warum nicht die „wertvolleren“ Männer?
– Warum werden die Männer an die Kriegsfronst geschickt, um zu sterben, nicht aber die Frauen?
– Warum wurde in der Schweiz unter einer reinen Männerregierung das Rentenalter der Frauen auf 62 herabgesetzt, für Männer bei aber bei 65 festgelegt bei geringerer Lebenserwartung? Warum haben diese Patriarchen an der Macht sich nicht selber privilegiert, sondern die Frauen bevorzugt?

Liebe Freunde. Wenn Ihr also in Zukunft wieder dem unsichtbaren, aber anscheinend mächtigen Patriarchat begegnet, so sagt ihm doch, es solle sich bei mir melden. Ich bin schon lange auf der Suche nach ihm und komme aber immer wieder zum Schluss, dass wir nicht in einem Patriarchat leben, sondern in einer Femokratie. Dort, wo feministische Positionen Mainstream sind, mit aller Macht von oben nach unten durchgesetzt werden und jegliche Kritik unterbunden oder sanktioniert wird (shaming and blaming Prinzip). Und liebe Feministen: Nein, Feminismus ist nicht an ein Geschlecht gebunden. Wenn es in einem Parlament also mehr männliche Politiker gibt als weibliche, ist das nicht der Beweis für die Existenz des Patriarchats. Die Frage stellt sich bei den Entschlüssen, bei den Taten. Und da wird schnell klar, dass feministische Positionen immer wieder durchgewinkt werden. Unkritisch und eben einseitig. Zum Schaden von Frauen und Männer. Das ist der wirkliche Skandal.

Es grüsst das linkshändige, einäugige Patriarchat.

Karl Müller

EDIT 09.11.16: Entgegen allen Vorhersagen und Erwartungen wurde nicht Hillary Clinton, sondern Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten. Ist der Umschwung doch schon greifbar? Stehen die Nicht-Feministen endlich auf und wehren sich gegen die totalitären Bewegungen Genderismus und Feminismus? Es wäre zu hoffen.

Offener Brief an Veit Dengler, CEO NZZ Mediengruppe

Lieber Veit Dengler

Ich habe eine Frage an Sie. Nur eine einzige Frage.

Am Mittwoch, 12. Oktober 2016 wurde von Genderistinnen und einigen feministischen Journalistinnen das Hashtag #SchweizerAufschrei auf Twitter lanciert. Sexuelle Belästigung/Gewalt und Sexismus waren die Themen, die zur Debatte gebracht werden sollten. Verlief am ersten Tag unter #SchweizerAufschrei noch alles sehr einseitig feministisch, wurden die ausgleichenden Wortmeldungen betroffener Männer und solidarischer Frauen immer mehr. Trotz massiver Gegenwehr und Häme seitens vieler Feministinnen (dokumentiert). Die anscheinend das Hashtag als nur für betroffene Frauen „reserviert“ hielten. Einige öffentliche Personen wurden sogar demaskiert, indem auf frühere sexistische Aussagen der selbsternannten „Sexismusbekämpferinnen“ mit Nachweisen hingewiesen wurden. Die Zeitung 20min.ch nahm dies auch auf. Alle anderen Leitmedien der Schweiz polterten weiter im feministischen Gleichschritt, Ihre NZZ war dabei ganz weit vorne dabei. So schaffte es die Neue Zürcher Zeitung, seit dem Start der #SchweizerAufschrei-Kampagne, innert sechs Arbeitstagen ganze sechs Artikel online zu posten. Alle haben denselben Tenor: Frauen sind Opfer, Männer sind Täter. Kein einziger Artikel war ausgewogen, das heisst keiner beleuchtete auch die Sicht der Männer als Opfer von Sexismus. Keiner nahm die Doppelmoral einiger Exponentinnen auf, oder wies darauf hin. Im Gegenteil. Diese demaskierten Exponentinnen wurden weiterhin portiert (zuletzt 21.10.16). Unkritisch, ohne zu hinterfragen oder zu konfrontieren. Dass neben diesen sechs direkt zu #SchweizerAufschrei geschriebenen Artikel gleichzeitig noch viele weitere einseitig feministische Berichte über das Thema Sexismus allgemein veröffentlicht wurden, ist da jetzt nur Nebensache.

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Die NZZ bewirbt sich selber als liberales Blatt mit der Eigenschaft Qualität, sowie fundierter Berichterstattung.

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Lieber Herr Veit Dengler, da sind Sie Ihren eigenen Ansprüchen nicht mal ansatzweise gerecht geworden. Denn diese Berichte waren einseitig und tendenziös. Sie haben viele Männer verletzt. Feminismus hat mit liberal nichts zu tun. Im Gegenteil. Die Jungsozialisten haben das richtigerweise 2015 in ihrem Feminismus-Papier klargemacht: «Keine Befreiung der Frau ohne Sozialismus – kein Sozialismus ohne Befreiung der Frau». Und sie haben recht. Feminismus verträgt sich nicht mit Liberalismus. Das ist wie Licht und Schatten.

Darum meine Frage an Sie: Ist es strategische Absicht der NZZ, den sozialistischen Feminismus weiterhin einseitig zu propagieren und damit die Anliegen betroffener Männer zu ignorieren ja gar zu negieren?

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe, dass die NZZ auf ihren Weg der Qualität und der fundierten Recherchen zurückfinden mag.

Es grüsst

Karl Müller

 

Die erwähnten sechs Links nach Datum:

14.10.16 http://www.nzz.ch/schweiz/rape-culture-auf-notokay-folgt-schweizeraufschrei-ld.122007

14.10.16 http://www.nzz.ch/gesellschaft/anleitung-zum-anmachen-er-schaut-ihr-nach-das-ist-okay-ld.121903

17.10.16 http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/sexismus-debatte-in-der-schweiz-leider-keine-feministische-hysterie-ld.122485

18.10.16 Repost: http://www.nzz.ch/wissenschaft/bildung/das-schweigen-der-maenner-1.18525655

21.10.16 http://www.nzz.ch/schweiz/sp-nationalraetin-mattea-meyer-ist-sie-die-neue-feministin-der-schweiz-ld.123489?reduced=true

21.10.16 http://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/sexismus-unter-der-bundeskuppel-die-hand-des-pultnachbars-auf-dem-knie-ld.123324

Die unsichtbare Machtstruktur im „Schweizer Aufschrei“

Liebe Freunde

Und wieder ist ein Wochenende für Aufklärung und den Kampf gegen Einfalt draufgegangen. Das wird langsam zur Gewohnheit, aber ich werde mich nie daran gewöhnen.

Worum gehts also? Es wurde aus der genderistischen/feministischen Ecke der Hashtag #SchweizerAufschrei auf Twitter lanciert, um auf die sexuellen Belästigungen und den Sexismus aufmerksam zu machen. Klingt erstmal nicht ganz abwegig, oder? Nun, leider entwickelte es sich wie immer, wenn Feministinnen etwas machen, sehr einseitig bis hin zum Männerhass. So wurden von einigen „Aktivistinnen“ gegenüber Männern, die auf männliche Opfer hinwiesen, klare Grenzen aufgezeigt:

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Und genau da liegt das Problem. Selbst die Initiantinnen liessen keinen Zweifel darüber aufkommen, dass es hier um Frauen geht, die sich äussern. Exakt so wurde es dann auch in der Presse (Titel 20min) aufgenommen:

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Es ging und geht einzig wiederum darum, das Opferabo der Frau zu festigen und ein implizites oder gar explizites Feindbild Mann zu bewirtschaften. Darum verzichte ich an dieser Stelle auf weitere Beispiele, denn sie lesen sich grossmehrheitlich wie Copy-Paste der deutschen Aufschreikampagne vor 3 Jahren. Dass unter diesem Hashtag auch wirklich Betroffene sich melden, ist für mich aber klar und das ist traurig und entsetzlich. Traurig und entsetzlich ist aber auch, dass betroffene Männer gesilenced werden, also ruhig gestellt, damit die feministische Opferprozession nicht gestört wird. Und das, liebe Freunde, ist absolut inakzeptabel. Entweder bekämpfen wir sexuelle Belästigung zusammen, oder wir kämpfen gegeneinander. Diese Feministinnen haben sich offensichtlich für Letzteres entschieden. Auch wenn in einer Umfrage auf 20min (Zwischenstand) 21% Männer angaben, bereits sexuell belästigt worden zu sein. Who cares?

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Was an dieser Schweizer Aufschrei Kampagne aber wirklich interessant ist, ist, dass sich die Protagonistinnen selber als „Opfer des Systems“ darstellten, die angeblich nicht gehört würden. Dass eine öffentliche Diskussion über dieses Thema nicht geführt werde und dass sie als quasi Jeanne d’Arc der Neuzeit darum diese Kampagne starten müssten. Damit sie gehört würden. Das ist natürlich absoluter Blödsinn.

Beweisführung: Von allen Berichten, die ich in der Schweizer Presse über #SchweizerAufschrei gelesen habe, findet sich ein einziger, der etwas Objektivität beinhaltete: Man höre und staune, derjenige vom Staatssender SRF! Zudem findet sich noch ein Beitrag in einem Lokalradio Radio32, der die Seite der männlichen Opfer benannt hat. Ansonsten Fehlanzeige! Keinen einzigen Bericht habe ich gefunden, der auch die männlichen Opfer, oder weiblichen Täterinnen, noch den offensichtlichen Männerhass thematisiert hätte. Auch in der heutigen Sonntagspresse nicht, sofern sie mir vorliegt. Im Gegenteil schafft es die Sonntagszeitung, ein feministisches Pamphlet daraus zu machen. Männliche Opfer? Kein Thema. Männlichen Opfern eine Stimme geben? Haben sie ja immer und überall…. Darum nur zwei Beispiele dieses Gedankenguts aus Twitter:

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und

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Es ist die grösste Errungenschaft der feministischen Ideologie, dass sie sich fortwährend als Opfer darstellt, während dem sie die Themen selber beherrscht. Fast alle Medien in der Schweiz berichten pro-feministisch. Was selbst eine feurige Feministin und Alt-Nationalrätin indirekt unfreiwillig zugeben muss:

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Die feministische Ideologie beherrscht also nachweislich die Schweizer Presselandschaft. Für männliche Opfer eine „no-flight-zone“. Die allseits beschworene unsichtbare Machtstruktur ist nicht patriarchal, sondern feministisch. Kein patriarchales System würde Frauen bevorzugen und männliche Opfer stummschalten.

Damit sich das ändert, müssen wir das Problem an der Wurzel packen. Und da tragen die Gender Studies mit ihren einseitigen und zu geschätzten 95% mit Feministinnen besetzten Lehrstühlen eine grosse Verantwortung. Aus diesem Grund habe ich einen Aufruf an den zuständigen Bundesrat Johann Schneider-Ammann gestartet, er möge sich doch bitte um die Kürzung oder gar Streichung der Steuergelder für die GenderStudies kümmern. Bitte unterstützt diesen Aufruf auf Twitter indem Ihr ein Like oder einen Retweet gebt. Geben wir auch Männern eine Stimme wenn es die Medien versäumen und Betroffene in den sozialen Medien Hass erfahren! A voice for men!

Es grüsst

Karl Müller

PS und legal disclaimer: Der Inhalt enstpricht dem heutigen Stand. Sollten sich darin offensichtliche Fehler befinden, nehme ich nach Mitteilung sehr gerne Korrekturen vor. Bitte um allfällige Kontaktaufnahme.

Vergewaltigung: Mitschuld der Frau?

Liebe Freunde

Heute nehme ich ein wichtiges aber gleichzeitig schwieriges Thema auf. Anlass dafür ist das Interview der Nationalrätin Andrea Geissbühler, in welchem sie eine Mitschuld von Frauen in einigen Fällen sieht, dass es überhaupt zur Vergewaltigung komme. Wenn Frauen beispielsweise ihnen unbekannte Typen mit nach Hause nähmen und sogar mitmachten, sich es dann aber plötzlich anders überlegen würden, sollte die Strafe nicht gleich hoch sein, wie bei einer Vergewaltigung, die eine Frau nachts in einem Park unerwartet erleiden muss. Der feministische Aufschrei liess natürlich nicht lange auf sich warten, frei nach dem Motto: Eine Frau hat nie Mitschuld und auch keine Verantwortung in keinem Fall zu tragen. Doch nun der Reihe nach.

© Luba V Nel | Dreamstime Stock Photos

© Luba V Nel | Dreamstime Stock Photos

Es gibt beispielsweise bei Versicherungen den Regress, womit der Versicherungs -geber auf den Versicherungsnehmer zurückgreifen kann. Verursache ich einen Schaden, lasse Wertgegenstände im ungesicherten Auto mit offenen Fenstern liegen, so kann eventuell der Versicherungsgeber sich weigern, mir gewisse Kosten zu erstatten. Das hängt davon ab, ob der Schaden bei Einhaltung der Sorgfaltspflicht meinerseits anders verlaufen respektive nicht eingetreten wäre. Mein Verhalten trägt dazu bei, ob und in welchem Masse ein Schaden eintreten kann. Handle ich fahrlässig im Wissen um die Gefahren, so kann das negative Konsequenzen für mich haben. Dies würde eben eine schwere Verletzung der Sorgfaltspflicht bedeuten.

Auch wenn eine Vergewaltigung nicht mit einem Autounfall oder Diebstahl gleichzusetzen ist, so gibt es Ähnlichkeiten. Oder sagen wir: Es gab sie. Denn heute schreit die „ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“-Feministinnenclique Zeter und Mordio, wenn man in diesem Zusammenhang von Verantwortung zu sprechen beginnt. Denn wenn die feministische Ideologie eines nicht will, dann die Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen! Symbolisch steht dafür der Slutwalk, wo halbnackte Feministinnen dafür demonstrieren, dass sie sich kleiden oder nicht kleiden können wie sie wollen, Männer hätten darauf nicht zu reagieren. Nun, das passt hervorragend zur naturfeindlichen Ideologie des Feminismus und des Genderismus, denn Männer und Frauen sind durchaus sexuelle Wesen. Das heisst, in der Regel reagieren sie aufeinander. Männer fantasieren aber anders als Frauen. Sie reagieren viel stärker auf optische Schlüsselreize. Frauen finden es erotischer, Geschichten zu hören. Männer reagieren auf das, was sie sehen. Das legitimiert natürlich niemanden, einen anderen Menschen zu missbrauchen und zu vergewaltigen. Aber es zeigt die Unterschiedlichkeit in der Wahrnehmung, in der Reizbarkeit durch Bilder. Mit diesem Wissen ist es mir nicht nur unverständlich sondern es ist verantwortungslos, wenn Feministinnen ihren Töchtern einimpfen, dass sie sich nicht um die eigene Wirkung ihrer Person und Auftretens zu kümmern bräuchten. Sollte damit jemand ein Problem haben, sei dieses ja schliesslich seins. Heute kennen wir aber auch die Zahl der überführten Vergewaltiger. Unsere Gesellschaft weiss also, dass es da draussen Menschen gibt, ja auch Frauen, die sich nicht im Griff haben und das Zerstören eines anderen Lebens in Kauf nehmen.

Das alles zu benennen mag zwar politisch nicht korrekt sein, aber es ist die beste Möglichkeit, Schutz zu bieten. Und darum müsste es eigentlich uns allen gehen.

Ich fasse die Fakten zusammen:

  1. Eine Frau hat sehr wohl eine Verantwortung, wie sie auf Männer wirkt und wie sie sich verhält!
  2. Dieses Verhalten einiger Frauen legitimiert jedoch zu keiner Straftat zu keiner Zeit.
  3. Im Wissen um die Wirkung von optischen Reizen auf Männer, sollte sich frau gut überlegen, wie sie sich kleidet und wie sie sich verhält (fremde Männer nach Hause nehmen, teasing etc.). Damit ist keine Wahl zwischen Bikini oder Burka gemeint, es gibt ja noch tausende Grautöne dazwischen.
  4. Männer können durch die Kleidung und das Verhalten einiger Frauen sexuell belästigt werden und unter dieser Sexualisierung leiden. Das Tabuthema schlechthin in unserer Gesellschaft!
  5. Es gibt Menschen, die sich nicht beherrschen können, oder die schlicht keinen Respekt für Mitmenschen aufbringen. Diese Gefahr ist latent vorhanden, das weiss man.
  6. Frau Geissbühler hat etwas sehr Wichtiges getan: Sie hat differenziert. So wie jedes Gericht auch die Umstände eines Verbrechens prüft und Milde oder Verschärfung daraus folgern kann. Sie deswegen mit shaming and blaming, der beliebten feministischen Vernichtungsstrategie für Andersdenkende, zu attackieren, dient keinem einzigen Opfer. Es verhindert im Gegenteil einen nötigen Diskurs, der schon zu lange durch feministische Scheuklappen verhindert wird.

Darum meine Forderung: Wir brauchen zu diesem Thema eine ehrliche, emotionslose und vor allem ideologiefreie Diskussion über die Verantwortung von Frauen, die ihnen selber zum Schutz dienen sollen. In unser aller Interesse!

Es grüsst

Karl Müller

Grosse süsse Maus

Liebe Freunde

Seit Monaten ist die deutsche Partei CDU unter massivem Druck, aufgrund der Merkel’schen Politik zur Flüchtlingskrise. Zuletzt mit dem grossen Stimmenverlust der CDU bei den Berlinerwahlen. Just in diesem Moment kommt der grosse Auftritt einer (dank gutem Listenplatz gewählten) CDU Bezirksverordneten aus Berlin.

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Jenna Behrends – Quelle Twitter

Sie schreibt einen „offenen Brief“ an ihre Partei CDU, in dem sie der CDU Sexismus gegenüber (jungen) Frauen vorwirft. Als Beweisführung müssen hauptsächlich die folgenden zwei Aussagen herhalten:

„Vom Senator, der auf einem Parteitag meine Tochter begrüßte: „Oh, eine kleine süße Maus.“ Der dann pausierte, mich ansah und fortfuhr: „Und eine große süße Maus.“ Derselbe Senator, der einen Kollegen aus dem Abgeordnetenhaus vor meiner Nominierung fragte: „Fickst du die?“.“

Die Aussage des *Fickst du die?“ wurde einerseits von den Betroffenen in Abrede gestellt, andererseits hatte Frau Behrends zugegeben, dass sie das nur vom Hören-Sagen wüsste. So bleibt also die Aussage der grossen süssen Maus. Diese wurde vom betroffenen Senator auch bestätigt. Nun, wenn ich mich an die Brüderle-Affäre zurückerinnere, dann war bereits das eine lächerliche Inszenierung einer jungen Frau Feministin, um Medienaufmerksamkeit zu bekommen. Im Vergleich zur Grossen süssen Maus war Brüderle inhaltlich aber skandalös übergriffig. Denn er spielte damals auf die sekundären Geschlechtsteile der Journalistin an, wobei die grosse süsse Maus ein von Sexualisierung freies Kompliment ist. Es kommt sehr auf die Beziehung der beiden Personen an, ob das nun völlig fehl am Platz ist, oder ob das eben unter angenehmes Kompliment durchgeht. Auf alle Fälle diskutieren wir auch hier über etwas, das bei unangenehmen Empfindens seitens der Frau Behrends in einem kurzen Gespräch vom Tisch gewesen wäre. Wäre. Denn die Frau, die gerade mal ein 1 Jahr bei der CDU ist und bereits einen kometenhaften Aufstieg hinter sich hat, wollte mehr. Sie wollte die schiere Medienaufmerksamkeit nach dem Muster der meisten feministischen Kampagnen wie „Aufschrei“ und dergleichen. Und das ist ihr grandios gelungen. Oder sagen wir, die Medien haben es wie üblich möglich gemacht. So präsent, dass sich selbst Peter Tauber, seines Zeichens die tiefe Stimme der Angela Merkel, der Dringlichkeit und Wichtigkeit dieser Diskussion in der Bild am Sonntag annahm und eine Debatte forderte. Er bestätigte sogar, dass es ein Sexismusproblem in der CDU gäbe und forderte Massnahmen. Dass die Vorsitzende der Frauen Union Berlin Mitte sich von der Frau Behrends distanziert hatte, indem sie Frau Behrends „Intoleranz und Verlogenheit“ vorwirft, zeigt, dass das angebliche Opfer mit gutgemeinten Absichten nicht wirklich das ist, als was sie sich gerne verkaufen möchte. Da ist offenbar neben Karrieregeilheit noch einiges sonst schiefgelaufen, offenbar auch charakterlich.

Liebe Freunde, so funktioniert Politik. Aber wiederum ist das Ganze erst möglich geworden, durch die feministischen Mainstreammedien, die eine Mücke zu einem Elefanten aufgeblasen haben. Zum Schaden des eigentlichen Themas der wirklichen sexuellen Übergriffe, wovon hier nicht die Rede sein kann. Und zum Schaden der Eigenverantwortlichkeit, die hier über den „Papi-Weg“, also anrufen der Medien und Öffentlichkeit, massiv leidet. Warum sollte ich unliebsame Menschen konfrontieren und ein Streitgespräch suchen, wenn ich doch einfach einen offenen Brief auf einer feministischen Webseite schreiben kann und schon die ganzen feministischen Redaktionen der Mainstreamblätter mich hypen? Was hat sie also zu verlieren? Es ist wie bei einer Falschanschuldigung der Vergewaltigung. Sie hat nichts zu befürchten und damit nichts zu verlieren. Denn die CDU wird sich hüten, das arme Opfer von Sexismus aus der Partei zu werfen, trotz parteischädigendem Verhalten. Und die Parteien links der CDU, also alle ausser AFD, werden sie mit offenen Armen empfangen. Das ist dort ja gängige Ideologie, dass Männer diskriminiert werden sollen, zumindest aber dürfen.

Fazit:
1. Wer Frauen fördert, nur weil sie Frauen sind, der wird eines Tages sein blaues Wunder erleben.
2. Gehe zu Feministinnen auf Distanz. Denn sie werden jede Möglichkeit nutzen, dich zu vernichten.
3. Wenn sie meint, aufgrund des Geschlechts dürfe sie sich nun alles erlauben, dann wird das auch machen. Ohne Rücksicht auf Verluste.
4. Frauenförderung bewirkt nicht oft Loyalität. So wurde Frau Behrends massiv gefördert und wohl Männer benachteiligt. Den Dolch aber zog sie gegen ihre eigenen Förderer.

Es grüsst
Karl Müller

 

EDIT: Wenige Stunden nach Veröffentlichung dieses Blogs, bezieht die FrauenUnion Berlin mit einer Medienmitteilung Stellung und unterstreicht, was ich oben erahnt habe. Die Frau ist nicht glaubwürdig. Dass nun Peter Tauber selber noch ein Geliebter dieser Dame sein soll, setzt dem Ganzen das Tüpfelchen auf: Medienmitteilung

Die 7 Leben der Lohnlüge

Liebe Freunde

Wir wissen es 2016 ja alle: Die Lohndiskriminierung der Frauen aufgrund des Geschlechts gibt es nicht.

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Dafür wurden schon verschiedene wissenschaftliche Studien durchgeführt und anders, als die staatlichen Äpfel und Birnen Vergleiche, eben auch weitere wichtige Faktoren in die Erhebung miteinbezogen (Ausfälle, Mutterschaft, Überzeit etc.). Dann kommt man auf eine klare Aussage: Es gibt keine systematische Diskriminierung (=Herabsetzung) der Frauen beim Lohn. Weder in Deutschland noch in der Schweiz. Und doch tauchen immer wieder Ewiggestrige auf, die stets behaupten, diese Diskriminierung gäbe es eben doch. Sie sei sogar noch grösser (hysterischer Aufschrei). Nun, dass bei Feministinnen eine gewisse Faktenresistenz diagnostiziert wird, ist nichts Neues.  Aber diese Vehemenz? Ganz einfach. Die Feministinnen, die am Lautesten schreien, hängen am Ärgsten am Tropf der Staatssubventionierung.

Keine Diskriminierung = keine Fördergelder mehr.

Keine Diskriminierung = Keine Argumente mehr.

Keine Diskriminierung = keine Frauenbeauftragten- und Genderjobs mehr.

Sollte also tatsächlich die Wahrheit bei den Politikern ankommen und akzeptiert werden, ist der Staatsfeminismus tot. Doch so weit sind wir noch lange nicht. Nicht weil es an der Wahrheit fehlt, sondern weil die Politiker noch immer glauben, dass die Bevölkerung die Lügen des Feminismus glaubt. Und vielleicht tut sie das zu gewissen Teilen auch noch. Denn die Medien tun fast alles, damit es so bleibt. Warum? Weil bei sehr vielen Systemmedien eben genau wiederum Feministinnen sitzen, die mit diesen Storys Aufmerksamkeit und damit Kohle bekommen. Die Katze mit den 7 Leben beisst sich also ständig selber in den Schwanz. Und auf jeden Biss folgt ein Aufschrei. Bisher. Aber es funktioniert immer schlechter, denn die nervenden Fakten der Gegenseite kommen trotzdem immer häufiger und penetranter ans Licht. Doch das Lob dafür verdienen auf keinen Fall die Medien. Sondern mutige Männer und Frauen, die von den Lügen genug haben. Sich überall gegen diese Propaganda des Feminismus einsetzen. Es werden sichtbar immer mehr.

Es grüsst

Karl Müller

Frauen müssen mit ihren Männern verhandeln

Liebe Freunde

Eigentlich bin ich ja der Falsche, um auf diesen Artikel, im Speziellen auf diesen Titel, einzugehen. Denn die Dame der kantonalen Fachstelle für Gleichstellung befiehlt hier ja vor allem den Frauen, was sie zu tun und lassen hätten. Aber es hat, wie meistens, auch eine Komponente, die uns Männer betrifft. Denn man will uns Männer in Teilzeitjobs bringen, in den Vaterschaftsurlaub versetzen und zur Leistung „unbezahlter“ Care-Arbeit verpflichten. Und wer jetzt denkt, dass die Feministinnen eine Kehrtwende in ihrem Programm gemacht hätten, der irrt sich. Denn all diese Punkte dienen dem einen Ziel: Die Frau/Mutter in Karrieren zu bringen und Männer weg davon. Ob diese das wollen oder nicht, dafür müssen sicher die Männer Platz machen. Ganz offen wird das auch kommuniziert, auch wenn das ein oder andere Argument auch für Männer verlockend daher kommt. Im Endeffekt geht es darum, was Alice Schwarzer angeblich vor langer Zeit gesagt hatte: „Damit es Mädchen leichter haben, müssen wir es den Buben schwerer machen.“ Nachdem das an den Schulen  immer „erfolgreicher“ umgesetzt wurde, sind nun die erwachsenen Männer dran. Sie sollen mit sanftem bis grobem Druck endlich Platz machen „da oben“. Platz für viele Frauen, die das gar nicht wollen, die zufrieden sind mit ihrem jetzigen Leben. Aber es gibt bestimmt einige Quotenfrauen, die ansonsten keine Chance auf einen Kaderposten hätten. Fähig oder nicht, ganz egal. Soviel zur Ideologie. Und solange keine Ergebnisgleichheit besteht, braucht es all diese Projekt und Programme natürlich ganz feste. Und damit auch die Millionen Fördergelder.

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© Pavel Losevsky

Wenn wir nun aber noch eine gewisse Logik in dieses Thema reinbringen, so wird noch klarer, welche Verbissenheit hinter diesen alltäglichen Forderungen, Mahnungen, Drohungen steht.

So wurde doch das erwähnte Interview basierend auf der neu erschienen Studie zur „Lohndiskriminierung“ geführt. Eine Studie, die als Ergebnis bahnbrechendes ans Licht gefördert hat: Wer Teilzeit arbeitet, verdient hochgerechnet weniger. Wer länger dauernde Auszeiten vom Beruf macht, wird weniger oft befördert und verdient weniger. Das ist nun weder skandalös noch ökonomisch fragwürdig. Sehr fragwürdig hingegen sind angesichts solcher schon lange bekannter Tatsachen, dass feministische Büros aller Art, inklusive Feministen im Maskulistenkleid, dieselbe Leier vom notwendigen Teilzeitmann der möglichst langen Vaterschaftsurlaub macht in allen Tönen singen. Nichts gegen Väter, die eine gesunde Beziehung zu ihrem Kind pflegen, nichts gegen Teilzeitarbeit. Aber angesichts dieser doch ständig beschworenen Nachteilen ja Diskriminierung der Frauen, mutet es sehr seltsam an, dass dieselben Kreise nun die Männer zu diesem verpönten Glück bringen oder zwingen wollen. Ebenfalls schon fast schizophren klingt der Wunsch einiger Sozialistinnen nach voller Integration der Frauen in den Arbeitsmarkt, gemeint also höheres Arbeitspensum am besten 100%, bei gleichzeitigem Kampf gegen „das Kapital“. Dass dieser laut schreiende Widerspruch in der Öffentlichkeit kaum Aufmerksamkeit erregt, ist mir unerklärlich. Oder ich will es mir nicht eingestehen.

Aber es gibt Lösungen. Mehr gesunder Menschenverstand, weniger Amtsstellen, die sich für unerlässlich halten und der Gesellschaft ihre kruden Theorien aufdrängen.

Arbeiten wir daran.

 

Es grüsst

Karl Müller

Vaterschaftsurlaub – Die feministische Mogelpackung

Liebe Freunde

Wer meine Beiträge schon länger verfolgt, weiss, dass ich mich durchaus für Gleichberechtigung und Rechte für Männer einsetze. So könnte man meinen, dass die nun lancierte Initiative unbedingt auch die Unterstützung der Nicht-Feministen verdient. Dem ist aber nicht so! Gegen diese Initiative sprechen verschiedene Gründe. Wer das Argumentarium liest, sowie die aktiv und passiv unterstützenden Verbände anschaut, erkennt sehr schnell, dass diese Initiative ein feministisches Werk ist.

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© Melissa M. Morris | Dreamstime Stock Photos

Im Argumentarium finden sich Aussagen wie folgende:

  • Durch den Vaterschaftsurlaub wird es normal, dass auch Väter wegen Familienpflichten nicht ununterbrochen
    am Arbeitsplatz anzutreffen sind. Das gleicht die Benachteiligung der Mütter auf dem Arbeitsmarkt
    teilweise aus.
  • Der Vaterschaftsurlaub fördert die faire Verteilung des Erwerbs- und Karriererisikos „Familiengründung“.
    Er stärkt so die beruflichen Perspektiven der Frauen und trägt stark zur Erwerbskontinuität
    der Frauen bei.
  • Die Wirtschaft wird das Potenzial der Mütter nur nutzen können, wenn diese durch eine zukunftsweisende Familienpolitik und
    durch die Väter entlastet werden.
  • Der Vaterschaftsurlaub trägt dazu bei, dass die Wirtschaft das Potenzial der Mütter nutzen kann:
    Väterliches Engagement zuhause fördert das mütterliche Engagement im Job. Damit trägt ein Vaterschaftsurlaub
    zu einer volkswirtschaftlich sinnvollen stärkeren Beteiligung der Mütter an der Erwerbsarbeit
    bei. Er ist damit ein wichtiger Baustein gegen den Fachkräftemangel.
  • Der Vaterschaftsurlaub bringt der Wirtschaft engagierte Männer. Die Forschung zeigt: Ein Vaterschaftsurlaub
    fördert das väterliche Engagement. Und engagierte Väter sind gesünder, leistungsfähiger
    und effizienter. Das hilft auch der Wirtschaft, denn diese braucht gesunde Fachkräfte.

Alles klar wohin die Reise geht? Zugegeben, es werden natürlich durch diese 4 Wochen auch Zückerchen verteilt wie:

  • Kinder brauchen beide Eltern und haben gemäss UNO-Kinderrechtskonvention auch ein Recht darauf.
    Dazu gehört auch der Vaterschaftsurlaub.
  • Kinder profitieren von ihren Vätern. Die Forschung zeigt8: Kinder von engagierten Vätern sind gesünder,
    glücklicher und erfolgreicher. Ein frühes väterliches Engagement stärkt die Beziehung zum
    Kind ein Leben lang
  • Fragt man die Kinder selbst, sagen sie klar: Wir wollen Mama und Papa nahe in unserem Leben.
  • Kinder brauchen weite Horizonte: Der Vaterschaftsurlaub erlaubt den Kindern schon früh, Beziehungsvielfalt
    zu leben. Sie erfahren früh, dass Menschen verschieden sind, aber trotz aller Verschiedenheit
    gleichwertig fürsorglich sein können

Klingt gut, oder? Wo bleibt bei den feministischen Organsiationen dann die UNO-Kinderrechtskonvention bei Themen wie Besuchsrechtsdurchsetzung, Gleichberechtigung von Vätern in Scheidungsfällen und die Wichtigkeit der Väter bei lesbischen Müttern? Oder bei der bewussten Entfremdung des Kindes vom leiblichen Vater durch die Mutter? Oder bei den Falschanschuldigungen des Kindsmissbrauchs zum Vorteil der Mutter bei der Scheidungsklage und deren Folgen? Da ist der Vater nicht einmal mehr Verhandlungsmasse, das Kindsrecht obsolet.

Männer sollen also gefälligst gleich „benachteiligt“ werden wie die Frauen. Ein Arbeitgeber soll immer damit rechnen müssen, dass sowohl Vater wie auch Mutter wegen Schwangerschaft respektive Abwesenheit wegen Geburt und darauf folgendem Urlaub Kosten und organisatorische Schwierigkeiten (vor allem bei KMU) verursachen wird. Das ist das einzige und wahre Ziel dieser Initiative. Dass Männer in der Schweiz alleine aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit zum Wehrdienst gezwungen werden, was ihnen speziell beim Berufseintritt massive Nachteile verursacht, bleibt in dieser Betrachtung komplett aussen vor. Dass dabei Organisationen wie männer.ch mit den Feministinnen ins gleiche Bett steigen, sich offenbar instrumentalisieren lassen, enttäuscht mich persönlich speziell. Damit verabschiedet sich dieser „Dachverband“ aus der objektiven Diskussion und wird zur Manipulationsmasse der Feministinnen und Genderistinnen. Männer.ch hat bereits mit den Feministinnen von alliancef und dem Zentrum für Gender Studies an der Universität Basel bei der Schaffung des SIMG gemeinsame Sache gemacht. Darum: Nicht in meinem Namen! Keine Unterschriften für diese Initative, weder jetzt noch später bei der allfälligen Abstimmung.

Es grüsst

Karl Müller

Der getarnte Männerhass

Liebe Freunde

Männer sind sich ja schon einiges gewohnt. So werden wir regelmässig in den Medien abwertend dargestellt, unsere Anliegen werden komplett ignoriert, währenddem feministische Anliegen in den Redaktionen der Qualitätspresse offene Türen einrennen.

Nun dachte ich, dass die durch Feministinnen und Medien orchestrierte Kampagne #imzugpassiert als das entlarvt wurde, was sie ist. Da greift ein Lokalblatt in der Schweiz das Thema auf Seite 11 wieder auf und möchte dazu die Meinung der Leser kennen. Da kann ich mich natürlich nicht zurückhalten und habe folgenden Brief geschrieben (wer auch möchte, feel free!):

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Wir haben angesichts der feministischen Machtstrukturen momentan keine andere Wahl, als diese mühsame und aufwändige „Kleinstarbeit“ zu machen. Aber sie ist nötig und Schritt für Schritt kommen wir vorwärts, wenn solche androphoben Vorschläge Gegenwehr bekommen. Ich danke allen Frauen und Männern von Herzen, die sich ebenfalls dafür einsetzen, dass Männer nicht die Schuhabtreter der Gesellschaft bleiben, sondern endlich gleichberechtigt (nein, nicht gleichgestellt) und geschätzt werden als gleichwertige Menschen. Das beginnt schon in der Berichterstattung über Opfer (Frauen und Kinder), geht aber weiter in Kampagnen wie #imzugpassiert oder #neinheisstnein, wo die Umkehr der Beweislast aktuell in Deutschland stark vorangetrieben wird.

Es grüsst

Karl Müller

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