Männer gehören ins Gefängnis

….und Frauen kassieren im schlimmsten Fall bedingte Strafen auf Bewährung.

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Ein Argument, das immer wieder von Seiten der FeministInnen gebraucht wird,  ist das der gewalttätigen Männer. Das sei ja an den exorbitant hohen Zahlen von Männern in Gefängnissen klar und deutlich zu erkennen.

Klar und deutlich sind diese Zahlen in der Tat: 93% der Verurteilten im Strafvollzug in der Schweiz sind Männer (BfS, 2011). Gerade 7% sind Frauen, die ins Gefängnis wandern. Nun kann man anhand dieser Statistik schnelle Kurzschlüsse ziehen und damit beweisen wollen, dass die Männer die Bösen sind und die Frauen die beinahe Engel. Nur ist es ganz und gar nicht so. Eine Studie des Bundesamtes für Statistik hat basierend auf den Zahlen des Jahres 2006 herausgefunden, dass Männer und Frauen klar unterschiedlich von der „neutralen“ Justitia zur Rechenschaft gezogen werden. Eigentlich ein Unding, dennoch ging diese Erkenntnis von höchster Beamtenstelle sehr unbemerkt wieder in die Versenkung zurück. Der journalistische Gender Mainstream hatte daran schlicht kein Interesse. Zu stark ist der Feminismus bereits vorherrschend und totalitär in den Stuben der Journalisten und auch Chefredaktoren. Denn was die Studie besagt, hat enorme Sprengkraft und biegt so einiges in Schieflage wieder zurecht. Ich zitiere aus dem Bericht einige Aussagen:

Urteilsschärfe im Vergleich: häufig mildere Strafen für Frauen
– Verkehrsdelikte: Männer gegenüber wurden jedoch häufiger (bedingte) Freiheitsstrafe in Verbindung mit einer Busse ausgesprochen (1990: 26,8%, 2005: 20,4%) als Frauen (nur Busse ohne Freiheitsstrafe: 1990: 17,7%, 2005: 11,1%), und zwar sowohl dort, wo eine Vorstrafe vorlag, als auch dort, wo dies nicht der Fall war.
– Revision STGB2007: Es sticht heraus, dass die Wirkung der Revision auf die Anwendung der Freiheitsstrafe für Frauen einschneidender war als für Männer. So sank der Anteil der Freiheitsstrafen bei Frauen um 91,2%, während deren Baisse bei den Männern nur 83,4% ausmachte.

Und aus der Schlussbemerkung:

Zunächst zeigt sich, dass der Anteil der Frauen unter den Personen im Vollzug von Sanktionen leicht im Steigen begriffen ist. Allerdings kommen sie häufiger als Männer in den Genuss alternativer Vollzugsformen wie gemeinnützige Arbeit und elektronisch überwachtem Vollzug. Als Folge davon – und im Gegensatz zu den Männern – verbüsste zwischen 2001 und 2006 eine Mehrheit der Frauen ihre (unbedingte) Freiheitsstrafe nicht mehr im geschlossenen Vollzug.

Ein aktuelles und konkretes Beispiel gefällig? 38 jährige Frau zwingt 14 Jährigen zu Oralsex gegen seinen Willen. Verstoss gegen STGB 187 und 189. Urteil? Bedingte Strafe mit Bewährung. Jeder Leser darf sich selber vorstellen, wie das Urteil unter umgekehrten Vorzeichen gelautet hätte. Knast. Und selbst wenn nicht, dann hätte die feministische Presse eine orchestrierte Kampagne gefahren. Hier? Nichts. Ich hab den Sachverhalt nur in 20 Minuten unkommentiert gefunden, die anderen Medien schweigen gänzlich. Auch eine Art damit umzugehen. Zählen wir aber nicht zu denen, sondern stehen wir auf gegen Ungerechtigkeit an uns Männern, Jungen, Buben. Liebe Mitstreiterinnen, steht auf für Eure Männer, Jungen, Buben. Es lohnt sich.

Es grüsst

Karl Müller

 

Datenquelle: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/22/publ.Document.142925.pdf

20min:  http://www.20min.ch/schweiz/romandie/story/38-Jaehrige-wollte-Sex-mit-Nachbarsbub–14–29438857