Die Widersprüche der Feministinnen

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Es gibt eine Sache, die geht mir beim besten Willen nicht in den Kopf. Die FeministInnen à la Schwarzer bekriegen aktuell mal wieder die Prostitution. Soweit so gut, das ist auch nicht „mein Gewerbe“. Im gleichen Atemzug aber sind es die Frauen, die dann beim Thema Abtreibung jegliche Logik vermissen lassen. Ich versuche dies anhand eines Beispiels mit Perspektivenübernahme aufzuzeigen. Das Männerbild dieser Sorte FeministInnen, ist rabenschwarz. Männer sind treulos, Egoisten, (be-)nutzen Frauen aus, wollen Macht ausüben und stehlen sich nach der Befriedigung davon, ja übernehmen keine Verantwortung.

Rechtlich gesehen haben Männer beim Thema Geburt oder Abtreibung sowieso nichts zu melden. Wie sieht es aber mit diesen miesen Charakterzügen aus? Was würde ich mir wünschen als Mann, der nur seine sexuelle Befriedigung sucht, um sich danach aus dem Staub zu machen (Prostitution oder nicht)? Ich wünschte mir eine legalisierte, möglichst einfache und vor allem gratis Abtreibung (Krankenkasse), sollte mein „Objekt der Begierde“ doch schwanger geworden sein. Denn dann habe ich keinerlei Verpflichtungen, nicht mal finanziell. Nun sollte man meinen, dass FeministInnen deshalb „diese Art Mann“ mehr in die Verantwortung nehmen wollten, also keine gratis Abtreibungen und keine einfachen und schnellen Lösungen. Doch das Gegenteil ist der Fall, sie kämpfen noch dafür, dass solche Männer es möglichst einfach haben und ohne Kosten davon kommen. Um gleich danach über „diese Art Mann“ herzuziehen und sie als verantwortungslos zu bezeichnen. Kann man sich in der Tat noch deutlicher widersprechen?

Nun, zum Glück ist „diese Art Mann“ nicht repräsentativ für alle Männer. Und zum Glück gibt es Frauen, die keine androphoben Gedanken wälzen. Ansonsten sähe ich tatsächlich schwarz(er) für die Zukunft unserer Spezies. Nichts desto trotz muss gerade die Abtreibungsfrage aus männerrechtlicher Sicht neu angegangen werden. Die heutige Lösung stellt niemanden zufrieden und entlässt uns Männer aus der Verantwortung bei gleichzeitiger Anklage wegen Verantwortungslosigkeit. Und da bin ich dann doch etwas konservativ wenn ich sage, dass durchaus zwei Personen zur Entstehung einer Schwangerschaft benötigt werden, und demzufolge auch zwei Personen über Geburt oder Abtreibung entscheiden sollten. Es wäre meistens gut möglich.

Es grüsst

Karl Müller