Ich bin kein Feminist, weil…

Die Junge Alternative für Deutschland hat eine Kampagne gestartet, die sich für Gleichberechtigung und gegen gelebten Feminismus und Genderwahn richtet – Gleichberechtigung statt Gleichmacherei.

JAfD

Bildquelle: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.220581474799061.1073741835.109330799257463&type=1

Im deutschsprachigen Raum eine Neuheit, zumindest mit dieser Resonanz auf Facebook aber auch in den Online-Spalten deutscher Zeitungen. Wie gewohnt bei Kritik am Staatsfeminismus werden alle Schwerter gegen die Aufmüpfigen gezogen, alle Schubladen geöffnet (NPD, rechtspopulistisch etc.) und persönliche Angriffe und Beleidigungen gegen die exponierten jungen Menschen gefahren. Der Schlachtruf „Feminismus kennt keine Alternative“ bestätigt im Grunde bloss, dass diese feministische Strömung zutiefst totalitär und antidemokratisch ist. Man würde meinen, dass diese Tatsache einige Politiker und Medienschaffende aufrütteln würde, aber entweder sind alle der Meinung, es gebe keine Alternative zum gelebten Feminismus, oder es traut sich keiner, sich zum Widerstand zu bekennen.

Die Botschaften der einzelnen Protagonisten der JAfD sind so simpel wie wahr. Sie decken erneut die Widersprüche und Argumentationslücken des gelebten Staatsfeminismus auf, der sich mit Frauenquoten auf verfassungswidriges Terrain begibt. Dass sich diese Quoten dazu nur auf Teppichetagen beziehen, dorthin wo eine verschwindend kleine Minderheit aller Menschen überhaupt hingelangen kann oder will, wird stets ignoriert. Nicht so bei der JAfD:

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Eine weitere Erkenntnis aus dieser Kampagne der JAfD ist, dass viele Menschen tatsächlich noch im Glauben sind, dass sich der gelebte Feminismus doch auch für Männer einsetzen würde. Dies nachdem doch die Diskriminierung des Mannes, die Androphobie im Allgemeinen und Sätze in Parteiprogrammen wie bei der SPD (Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden) Alltag geworden sind. Es bleibt uns also noch viel Aufklärungsarbeit und damit verbunden viel Kampf. Und hoffentlich eine ähnliche Bewegung für Gleichberechtigung und gegen Gleichmacherei in der Schweiz, damit wir den Frauenkampftagen, dem Gender Pay Gap Day und weiteren staatlich subventionierten Opferzeremonien auf fragwürdiger Basis entschlossener entgegentreten können.

Es grüsst

Karl Müller