Der Kampf verschärft sich

Liebe Freunde

Letztes Jahr habe ich mich im Blog gefreut, dass die Stimmen der wahren Menschenrechtler (also nicht Feministinnen), immer öfter und deutlicher zu hören sind. Viele erfreuliche Beispiele haben dies untermauert und uns allen Hoffnung gemacht. Doch diese Tatsache ist auch den Feministinnen und Genderisten nicht entgangen und sie haben in den Schaltzentralen der Macht alle Hebel in Bewegung gesetzt, um vollendete Tatsachen zu schaffen. Die Frauenquote in Deutschland und in bundesnahen Betrieben in der Schweiz ist da nur ein Stichwort. Weitere ernüchternde Nachrichten erreichten uns zum Beispiel von der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD), wo ein neues Studienzentrum für Genderfragen eröffnet wurde. Ein Auszug aus der Rede:

„Ich persönlich nähere mich den Fragen des Geschlechterverhältnisses aus feministischer Perspektive an“, ergänzt Janssen und erklärt, bei ihrer Arbeit gehe es darum, aus Dialogen zu lernen: „Nicht nur zwischen Männern und Frauen, sondern zwischen allen Geschlechtern, zwischen Menschen, die hetero-, bisexuell, lesbisch, schwul, transgender, intersexuell, queer sind.“

Quelle: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/von-intersexualitaet-und-queerer-theologie-87830/

Doch nebst staatlichen und parastaatlichen Organisationen, bemerke ich vermehrt auch in der Privatwirtschaft Schlagseite zu männerdiskriminierenden Massnahmen wie Frauenförderung, Frauenbevorzugung, Frauennetzwerke etc. selbstredend sind Männer von diesen „Honigtöpfen“ ausgeschlossen. dreamstimefree_66196

Oder wie es die deutsche Firma BOSCH auf der Homepage in Österreich wohl stellvertretend schreibt:

Frauen – powered by Bosch!
Frauenförderung ist kein Programm, sondern eine Denk-
weise, die wir verbreiten. Bosch macht sich für Frauen stark.

Quelle: http://www.bosch-career.at/content/language1/html/3039.htm

Was soll ich als Mann denn da noch? Als Stellenbewerber? Oder als Kunde? Als Lieferant? Zugegebenermassen kenne ich die Internas und damit die Umsetzung der Leitsätze bei der Firma BOSCH nicht, dies soll lediglich als plakatives Beispiel dienen. Insofern gelten auch die folgenden Fragen und Sätze lediglich im Bezug auf eine generelle Aussage zu Frauenförderung und Frauenquoten und nicht zur Firma BOSCH.

Welche Gefühle löst dies nun also bei Männern aus, die ganz genau wissen, dass durch eine Bevorzugung des anderen Geschlechts, das eigene diskriminiert wird? Nur damit klar ist: Ich bevorzuge seit ich in der Führung tätig bin, geschlechtergemischte Teams. Aber dafür brauchte es nie eine „Quote“ noch wurde die Leistungsbeurteilung als sekundär betrachtet. Als Unternehmer, aber auch nur als leitender Angestellter will ich die besten und fähigsten Mitarbeiter. Ob männlich oder weiblich interessiert mich hier nicht die Bohne. Und dennoch glauben grosse Unternehmen, dass die Rechnung dieser einseitigen Förderungspolitik aufgehen wird. Dass solche PR-Kampagnen, und nichts anderes ist eine solche Aktion, bei einer Mehrheit der Gesellschaft wohlwollend aufgenommen wird und die kritischen Stimmen vernachlässigbar sind. Und genau das ist nun der springende Punkt: Sind die kritischen Stimmen wirklich vernachlässigbar? Respektive ist die schweigende Mehrheit wirklich wohlwollend gegenüber solchen Aktionen eingestellt? Ich bezweifle es. Aber wir sind an einem Punkt angekommen, wo wir nicht mehr schweigen können, nein dürfen. Wir müssen uns wehren gegen die Auswüchse des frauen- und männerverachtenden Feminismus und Genderismus. Wir müssen nebst der Politik gerade private Unternehmen in die Verantwortung nehmen, indem wir sie ganz konkret auf solche Leitsätze und Programme ansprechen und bei bestätigter Diskriminierung der Männer, uns auch entsprechend verhalten. Egal in welcher Rolle wir sind, als Kunde, Lieferanten, Angestellter. Konfrontieren, reagieren. Es darf sich nicht lohnen, auf dem Rücken der Männer und Frauen, PR-Kampagnen laufen zu lassen. Oder anders gesagt: Der Widerstand muss wachsen und damit auch der Widerstand für Firmen, solche Kampagnen überhaupt erst zu starten. Die Firma Beiersdorf hat mit ihrem Videoclip zu Weihnachten 2013 solch eine Erfahrung machen „dürfen“ (siehe Blog Archiv). Solche Erfahrungen verändern zum Guten. Unser Schweigen nicht. Also öffnet (weiterhin) Eure Augen und wehrt Euch! Haut in die Tasten und formuliert Euren Unmut! Bestraft überführte „Täter“ mit Boykotten. Auch wenn das nach Copy/Paste der Feministinnen-Methoden klingt, es ist das Wirkungsvollste, wenn man nicht wie die Feministinnen im Epizentrum der Macht sitzt. Da kann jeder bei sich beginnen und viel bewegen. Garantiert.

Es grüsst

Karl Müller