Das Gute am Feminismus

Liebe Freunde

Keine Sorge, dieser Beitrag wird keine Lobhudelei auf den Feminismus. Dazu gibts es schlicht keine Grundlage, da der gelebte Feminismus heute überall Schaden anrichtet. Was ist also das Gute am Feminismus?

Das Gute am Feminismus ist, dass wir Männer gezwungen werden, untereinander solidarisch zu sein.

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Bildquelle: © Phil Date | Dreamstime Stock Photos

Entgegen den absurden feministischen Behauptungen, Männer seien solidarisch, ja sogar in Netzwerken „gegen“ Frauen organisiert, sind die Männer ausgeprägte Einzelgänger. Ja, manchmal zusammen ein Bier trinken, sich auf dem Fussballplatz dank des Erfolgs umarmen, okay. Aber mehr in der Regel nicht.  Schon gar nicht dann, wenn der Zusammenhalt etwas kostet: Nämlich Verachtung und Häme seitens des so geliebten Geschlechts: Der Frauen. Dann ist die Solidarität blitzschnell weg, wenn sie denn überhaupt jemals vorhanden war. Das zeigt sich sehr gut in Partnerschaften. Wie oft verhalten sich Männer angepasst, wenn ihre Freundinnen/Frauen dabei sind, so ganz politically correct. Und sind sie unter sich, sieht das oftmals leicht anders aus. Sollte vor der eigenen Freundin noch das Thema Männerrechte aufkommen, so wird der mutige, bärtige Kerl zum kleinlauten Schulbuben. Es sei denn, man hat die richtige Frau ausgewählt, nämlich die Frau, für die Gleichberechtigung nicht beim eigenen Geschlecht aufhört, sondern die wirlich an Gerechtigkeit interessiert ist. Und ja davon gibt es immer mehr. Das sind für mich die Heldinnen der Neuzeit. Denn auch sie leiden unter den Verachtungen und aggressiven Ausgrenzungen durch Feministinnen.

Zurück zu den Männern. Wir überleben den Kampf gegen den Feminismus nicht, indem wir uns anpassen oder politisch korrekt schweigen. Wir werden auch nicht erfolgreich sein, wenn wir uns öffentlich wie Schulbuben verhalten, die ein schlechtes Gewissen haben. Es gibt für uns Männer keinen Grund, sich zu schämen noch die Männlichkeit zu verstecken. Ein männliches Attribut ist auch mutig zu sein. Mutig die eigene Meinung zu vertreten und gegen den totalitären Feminismus aufzustehen. Viele glauben, das sei nicht notwendig. Mich betrifft es ja nicht, das ganze Getue des Feminismus. Blödsinn! Und wie es uns betrifft. Leider ist oft nur die Spitze des Eisberges ersichtlich, da diese intransparenten Vorgänge oftmals nicht öffentlich werden. Ein Beispiel wie der Feminismus auch die Männer beherrscht, zeigt aktuell der neue EU-Kommissionspräsident Juncker:
http://diestandard.at/2000002696469/Juncker-moechte-mehr-Frauen-in-der-EU-Kommission
Hauptstädte, die Frauen entsendeten, könnten mit wichtigen Ressorts und Vize-Kommissionschef-Posten belohnt werden.

Nun, was soll man dazu noch sagen? Bevorzugt das Land Frauen indem es Männer diskriminiert, so gibt es Chefpöstchen für die Regierung. Wie offensichtlich das Ganze schon abläuft an der Spitze unserer Regierungen und Kommissionen ist beängstigend. Dass Männer wie Juncker da noch mitmachen ist eine Schande für das männliche Geschlecht. Doch wie oft sind wir schon ruhig geblieben, wo wir unsere Stimme hätten erheben müssen?

Es grüsst

Karl Müller