Der lila Sumpf

Liebe Freunde

Gerade in den letzten Wochen sind vermehrt Stimmen laut geworden, die verlangen, dass mit den Feministinnen auf Augenhöhe diskutiert und Lösungen gefunden werden soll.

http://www.dasmili.eu/art/maennerrechtler-wir-brauchen-jetzt-maennerquoten/#.U9-0pbFjPPp

   DAS MILIEU: Würden Sie sagen, dass die Frauenbewegungen in ihrem
   Engagement zu weit gegangen sind und ihr Aktivismus
   zu einem Ungleichgewicht in der Geschlechterpolitik geführt hat? Gibt es
   mittlerweile eine Benachteiligung des Mannes?
   Theunert: Nein, so pauschal kann man das nicht sagen. Der staatliche
   Gleichstellungsfeminismus ist nicht zu weit gegangen. Er krankt einfach daran,
   dass er Männer nur als Zielgruppe ernst nimmt, aber nicht als Mitgestalter der
   Veränderungsprozesse. Wir sehen uns als gleichstellungsorientierte Männer
   immer wieder mit der Forderung konfrontiert, die gleichstellungsfeministische
   Agenda 1:1 zu übernehmen und bei ihrer Umsetzung mitzuhelfen. Diese
   Helferrolle wollen wir nicht. Wir sehen uns als Partner in einem
   Geschlechterdialog auf Augenhöhe.

Diese Absicht ist lobenswert, aber leider komplett realitätsfremd. Die Vergangenheit hat bisher fast immer gezeigt, dass ein Dialog und ein Konsens ausschliesslich dann möglich war, wenn es den Zielen der Feministinnen diente. Wo also die Ziele der Feministinnen, wie zum Beispiel Teilung der häuslichen Arbeit, Kinderbetreuung und Teilzeitjobs für Väter, ein Entgegenkommen ermöglichen, da sind sie gesprächsbereit. Dort aber wo es um ein Abgeben weiblicher Privilegien geht, wie zum Beispiel gleiches Rentenalter, Wehrpflicht, Vorsorge allgemein im Rahmen der AHV/IV/ALV/EO/PK sowie Witwerrenten etc., stellen sie weiterhin auf stur und verweigern jegliche Gleichberechtigung der Männer. Und das ist der zweite Punkt: Ich will keine Gleichstellung. Ich will Gleichberechtigung für Mann und Frau.

Es gibt ein Beispiel, das trotz Widerstand der Feministinnen schlussendlich dennoch zum Erfolg führte: Das gemeinsame Sorgerecht, das in der Schweiz dieses Jahr endlich Realität wurde. Zwar wurde es, oh Wunder, von feministischer Seite mit allen fairen und unfairen Mitteln bekämpft, aber die Aktionen der Männer/Väter waren kräftig genug, etwas im Parlament und in der Gesellschaft zu bewirken.

http://www.schickenstei.ch/

Was sagt uns das nun für die Zukunft? Dialog mit Feministinnen, um berechtigte Anliegen der Männer durchzubringen, am Tisch auf Augenhöhe? Tut mir leid, allein der Glaube daran fehlt mir unterdessen. Es gibt meines Erachtens nur einen Weg, der erfolgreich ist: Das ist Aufklären der Öffentlichkeit in Sachen Feminismus und dessen vielen hässlichen Gesichtern und die Durchführung markanter Aktionen in der Öffentlichkeit wie eben oben erwähnt!  Nur so sind Politik und Mainstreammedien gezwungen, zu handeln und zu berichten. Ohne diesen Druck werden wir in 30 Jahren noch dieselben Themen durchkauen und Feministinnen werden weiterhin ungestraft ihre einseitigen und männerverachtenden Forderungen lauthals und mittels Unterstützung des gesamten Staatsfeminismusapparats propagieren, sowie gegen eine wahrhaftige Gleichberechtigung der Geschlechter ankämpfen. Der lateinische Wortstamm besagt schon alles: Feminismus = femina = pro femina. Oder im Umkehrschluss leider oftmals eiskalter Männerhass im Umfeld des lila Sumpfs, wie neulich Feministinnen immer dreister und menschenunwürdig in der Öffentlichkeit zeigen und sie sich dabei gegenseitig auf die Schultern klopfen. Mein Kommentar dazu bei Twitter war einfach: disgusting, just disgusting.

Test

                              Bildquelle: https://pbs.twimg.com/media/Bt0kdE8CIAIoXFy.png

Es grüsst

Karl Müller

PS: Ich bin nicht nur hier im Blog aktiv, sondern auch auf Facebook habe ich die Seite „Gleiches Rentenalter für Mann und Frau“ ins Leben gerufen.

http://www.facebook.com/GleichesRentenalter

Über Likes und Unterstützung bin ich Euch sehr dankbar. Zeigen wir Ihnen, dass auch Männer Rechte haben und nicht ungestraft von Politik und Gesetz diskriminiert werden können.