Der Feminismus ist zu weit gegangen

Liebe Freunde

Der Feminismus ist viel zu weit gegangen!

Mit dieser Behauptung starte ich den heutigen Beitrag, in Anlehnung an das Interview mit Markus Theunert, welches ich im letzten Beitrag „Der lila Sumpf“ zitiert und verlinkt habe. Dort sagte mein Landsmann auszugsweise: „Der staatliche Gleichstellungsfeminismus ist nicht zu weit gegangen“. Dem widerspreche ich mit aller Kraft. Ich möchte in diesem Beitrag auch aufzeigen, wo die Weichenstellung zur Frauenbevorzugung und damit Männerdiskriminierung erfolgt ist.

Frau gegen Mann

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In diesem Blog, meinem Twitter-Account und auch bei Facebook bemühe ich mich täglich, die hässlichen Fratzen des ganz gewöhnlichen Feminismus aufzuzeigen. Das sind gar nicht nur die „Radikalfeministinnen“, sondern diese totalitäre ideologische Strömung bringt die Gewalt bereits mit sich. Natürlich gibt es dann noch die besonders menschenverachtenden Feministinnen, aber das sind bloss die Auswüchse wie bei jeder hetzerischen Strömung. Im Prinzip ist Feminismus in der heutigen Form selbst menschenverachtend, in erster Linie gegen Männer gerichtet, aber Frauen, die dessen Ideologie nicht teilen, geraten ebenso unter heftigsten Beschuss von selbsternannten Weltverbesserinnen (siehe women against feminism auf Facebook oder Tumblr).

Nun, wo ist denn meiner Meinung nach der entscheidende Schritt auf gesetzgeberischer Ebene getan worden? Je nach Land etwas früher oder später, aber immer dort, wo nicht mehr die Gleichberechtigung (im juristischen Sinne) das Ziel war, sondern neu die Gleichstellung. Die Gleichstellung verlangt nicht nur gleiche Chancen, sondern auch gleiche Ergebnisse. Dies wird zwar immer wieder bestritten, aber wenn man die Gesetze wie Frauenquote etc. anschaut, dann verlangen diese genau das: Nicht nur gleiche Chancen und jeder muss sich anstrengen, sondern gleiches Resultat wie eine Zielquote als Ergebnis. Das ist oft als faktische Gleichbehandlung getarnt, meint aber in der Realität immer dasselbe Ergebnis indem eine Bevölkerungsgruppe, in dem Fall die Frauen, alleine aufgrund des Geschlechts bevorzugt wird. Dies führt dann eben zu „Affirmative Action“ oder auf gut Deutsch: Positive Diskriminierung. Ein unmöglicher Begriff, der in sich bereits ein Widerspruch verbirgt. Aber dazu später einmal mehr.

Dadurch, dass nicht mehr die Gleichberechtigung zu gleichen Chancen führen, und eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts verhindern soll, wurde mit dem Begriff und Programm Gleichstellung die Büchse der Pandorra geöffnet. Das ist schlussendlich auch der Grund, weshalb die engagierten Männer (und Frauen!) seit Jahren zahlenmässig wachsen wie eine Bananenstaude vom richtigen Klima umgeben. Denn sie erfahren nun seit ca. 2 Jahrzehnten die Diskriminierung aufgrund des Feminismus am eigenen Leibe. Sie werden als Bewerber abgelehnt, weil eine Frau, nicht besser qualifiziert, den Vorzug erhält. Sie erfahren ebenso, dass Diskriminierungen der Männer nicht beseitigt wurden, sondern deren Beseitigung sogar von den selbsternannten Gleichberechtigerinnen aktiv bekämpft werden. Im Namen der Gleichberechtigung oder eben nun Gleichstellung. Das heisst konkret: Der Feminismus hat mittels Gleichstellung ein einseitiges, mächtiges Instrument geschaffen, das ihm alleine zur Verherrlichung der eigenen Ziele und des eigenen Geschlechts dient. Zur gleichen Zeit kämpfen die Männer mittlerweilen für Gleichberechtigung im juristischen Sinne und kommen kaum vom Fleck (Österreich, Schweiz). Zudem sind gesellschaftliche Entwicklungen dramatisch erkennbar, wie Scheidungsrate, Kinderverweigerung, Kuckuckskinder, schwindende Solidarität zwischen den Geschlechtern und viele mehr. Ich sage damit nicht, dass diese Problematiken alleine dem Feminismus anzukreiden sind, da spielen noch andere Faktoren eine Rolle, aber die totalitäre feministische Strömung mit (zu) viel Staatsmacht hat einen sehr grossen Anteil daran.

Wie kann man sich heute also allen Ernstes noch als Feministin bezeichnen? Angesichts der feministischen Aggressionen, Brutalitäten und menschenverachtenden Verhaltensweisen müsste doch jeder gesunde Menschenverstand davon Abstand nehmen. Tut er aber nicht. Und das hat wiederum verschiedene Gründe. Ich nehme hier nur einen Grund als Beispiel: In Westeuropa glauben noch viele Männer und Frauen, dass Feminismus wirklich für Gleichberechtigung der Geschlechter steht. Das ist nachweislich nicht (mehr) der Fall, spätestens seit die Gleichstellung gesetzlich verordnet worden ist. Und was hilft dagegen? Aufklären, aufklären und nochmals aufklären. Zeigt an konkreten Beispielen auf, wo der Staatsfeminismus zu Gewalt führt (bei Demonstrationen z.B.), wo er zu Ausgrenzung und Entwertung der Männer und ihrer Eigenschaften führt, wo der Staatsfeminismus inklusive der feministischen Leitmedien negativ über Männer berichten, die Berichterstattung über Täterinnen verharmlosen oder gar unterdrücken. Und auch gerade aktuell in Kriegsgebieten, Frauen klar mehr Lebensrecht und -Wert zugesprochen wird, währenddem tausende Männer grausam sterben aber mit keiner Silbe als Menschen gewürdigt werden. Sind schliesslich ja alles Kriegstreiber, die es nicht anders wollen.

Gleichberechtigung der Geschlechter im juristischen Sinne unbedingt, Gleichstellung muss wieder abgeschafft werden. Damit diese heutige Praxis nicht mehr (mit Steuergeldern) gelebt wird und sich die Verhältnisse wieder normalisieren können.

   Definition nach WikiMannia.org:
   Gleichberechtigung ist, wenn Sportler mit gleichem Sportgerät und
   Material die gleiche Strecke mit gleich hohen Hürden laufen.
   Gleichstellung ist, wenn leistungsstärkeren Sportlern solange mehr und
   höhere Hürden in den Weg gestellt werden, bis die leistungsschwächeren
   Sportler zeitgleich im Ziel einlaufen. (Frauen im Sport) Das Maß wäre dann
   nicht der Schnellste, sondern der Langsamste. Alle andern müssen behindert
   werden und zwar umso mehr, je mehr sie sich anstrengen.

Victimized

Es grüsst

Karl Müller