Frauenquote Dossier: Episode 4

Liebe Freunde

Das Thema Frauenquote in der Schweiz beschäftigt weiter. Es nimmt skandalöse Züge an, die mit folgenden zwei Argumenten unterstrichen werden sollen:

1. Das Schweizer Parlament hat letzten Dezember 2013 bereits eine Einführung der Frauenquote bei Bund sowie börsenkotierten Unternehmen deutlich abgelehnt.

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/nationalrat-gegen-frauenquote-1.18202773

Was ist seither passiert? Der Bundesrat hat trotz dieses Parlamentsentscheids die Quote in den Bundes- und staatsnahen Betrieben eingeführt. Eigenmächtig. Nun kommt die nächste Vorlage von einer Bundesrätin (Sommaruga), die auch die börsenkotierten Unternehmen mittels Frauenquote „gerechter“ machen will, obwohl das letzten Dezember im Parlament noch deutlicher verworfen wurde (123 NEIN, 55 JA, 3 Enthaltungen). Wo ist eigentlich unsere Demokratie geblieben? Und welchen Stellenwert hat eigentlich das Parlament in diesem Land? Liebe Freunde, das ist skandalös.

2. Um die Situation einmal von der Schützengrabenperspektive des Genderismus zu befreien, versuchen wir einmal folgenden Test:

Ersetzt die Begriffe Männer/Frauen durch schwarz/weiss. Anstatt also Frauen zu bevorzugen aufgrund deren Geschlechts und Männer damit direkt zu diskriminieren, machen wir das Spielchen einmal mit schwarzen und weissen Menschen. Solange also die gesetzliche Quote von 30% weissen Menschen in den börsenkotierten Unternehmen nicht erreicht ist, dürfen schwarze Menschen direkt diskriminiert werden und weisse Menschen bevorzugt werden. Ich sage einmal vorsichtig, dass solch ein Gesetzesartikel keine Chance hätte, nicht einmal bei unseren Mainstream-Qualitätsjournalisten. Weshalb dann die Mann/Frau Sache? Klar ist das Geschlecht keine Rasse, aber es wird in einem Atemzug zusammen in unserer Bundesverfassung als schützenswert vor Diskriminierungen genannt. Beim einen aber soll gehen, was beim andern undenkbar wäre.  Skandalös.

Es grüsst

Karl Müller