Der Kollateralschaden der Frauenquote

Liebe Freunde

Ich habe bereits im September an dieser Stelle in mehreren Artikeln auf die Frauenquote aufmerksam gemacht. Seither hat Deutschland eine 30% Frauenquote eingeführt und seit gestern 28.11.2014 wissen wir, dass entgegen der Meldung vom 21.11.2014 auch in der Schweiz eine Quote von 30% kommen soll. Zumindest wenn es nach dem Willen des Bundesrates geht (welche Bundesräte wohl dafür gestimmt haben? Wir werden es bald wissen).

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In diesem Beitrag möchte ich lediglich die Folgen der Frauenquote beleuchten, für Männer und Frauen:

Frauen

Keine Frau in einer Führungsposition kann sich mehr dem Verdacht entziehen, nur wegen der Quote diese Position bekommen zu haben

Eine leistungswillige und fähige Frau, wird ab sofort in denselben Topf gelangen, wie die für höhere Aufgaben unfähige Frau

Die Leistung von fähigen Frauen in Managementpositionen wird in Zukunft schärfer beobachtet und beurteilt, da der Verdacht auf Quotenfrau niemanden verschont

Bei Mädchen zwischen 8-14 Jahren wird die Quotenfrau, die Tierärztin als Berufswunsch bald ablösen. (okay der war leicht ironisch)

Männer

Wo Kandidaten alleine aufgrund ihres weiblichen Geschlechts bevorzugt werden (müssen), werden entsprechend Männer alleine aufgrund ihres Geschlechts auf der Strecke bleiben

Der Gesetzgeber masst sich damit an, eine Geschlechtszugehörigkeit in der Privatwirtschaft zu diskriminieren oder zu bevorzugen. Das ist im Widerspruch zu Deutschem GG und CH Verfassung

Da es „nur“ VR-Posten betrifft, muss der weibliche Zwangsnachwuchs bereits früh bevorzugt werden. Ab jeder Stufe werden in Zukunft Frauen bevorzugt und Männer diskriminiert

Die Quote betrifft nur VR-Posten. Es ist keine Rede von Gerechtigkeit bei den harten und undankbaren Jobs wie zB. Kanalarbeiter, Bau und Hochrisikojobs. Das ist verlogen (Rosinenpickerei) und nicht rechtens.

Allgemein

Die Aktionäre als Eigentümer der Aktiengesellschaften werden durch dieses Gesetz in ihrer durch Verfassung und Gesetz zugesicherten Kompetenz der Eigentumsverwaltung und -bestimmung arg verletzt.

 

Es gäbe noch viele Argumente mehr, die diese Quoten als schädlich für Männer und Frauen, aber auch für Wirtschaft und Gesellschaft darlegen liessen. Ich bin überzeugt, dass diese Massnahme das Potential hat, den sozialen Frieden zu gefährden. Die meisten Männer werden sich nicht mehr verarschen lassen und erfreulich viele Frauen wollen keine Quotilden sein, sondern ihre Leistung anerkannt haben. Darum meine Bitte: Äussert Euch weiterhin und überall. Bestraft Firmen, die meinen eine Männerdiskriminierung und Frauenrufschädigung lohne sich finanziell. Bestraft Parteien, die bei diesem Verfassungsbruch mithelfen und wählt diejenigen, die dagegen aufstehen.

In der Schweiz haben wir das grosse Vorrecht des Referendums. Sollte das Parlament wider Erwarten diese Verfassungswidrigkeit durchwinken, so kann das Volk das letzte Wort haben. Und da bin ich ebenso überzeugt, würde diese Dreistigkeit Schiffbruch erleiden. Doch ich hoffe, dass es nicht soweit kommt und bereits das Parlament diesem gesellschafts- und wirtschaftsfeindlichem Treiben ein Ende setzt. Es wäre nicht das erste Mal.

Zum Schluss noch eine kleine Anekdote aus dem Deutschen Gesetz zur Frauenquote: Wird dort mangels Frau ein Posten nicht besetzt werden können, so bleibt dieser leer. Ganz getreu nach dem Motto: Lieber niemand als ein Mann.

 

Es grüsst

Karl Müller