Frauenförderung diskriminiert Männer #Planet5050

Liebe Freunde

Schon sind wir im 2016 angelangt und noch immer ist eine Abschwächung der unsäglichen feministischen Allmachtsfantasie nicht in Sichtweite. Zugegeben: Die Männer und Nicht-Feministinnen bekommen peu à peu mehr Raum und eine leichte, heisere Stimme in der Öffentlichkeit. Aber noch immer hält der Feminismus die Deutungshoheit über Begriffe wie Gleichstellung, Opfer, sexuelle Gewalt, häusliche Gewalt und eben auch Männer und Frauen. Aber die Entwicklung in den staatlich finanzierten Büros, gibt schwer zu denken, doch dazu später mehr.

Unbenannt

Frauenförderung

Was doch so nett und unterstützungswürdig klingt, ist im Endeffekt schlichte Männerdiskriminierung. Denn die Ausgangslage ist klar: Frauen erreichen heute in den Ausbildungen an Hochschulen je nach Fach und Niveau Mehrheiten bis zu 90% (Pädagogische Hochschule PH Stufe Bachelor, BfS 2011). Doch dort, wo Frauen zahlenmässig noch „untervertreten“ sind, da wird weiterhin mit Staatsgeldern geklöhnt und gefördert. Der umgekehrte Fall ist mir nicht bekannt. Ich habe zumindest keine Aussage gefunden, dass Männer an der PH mit 10% dramatisch untervertreten wären und darum dringend Massnahmen der Gleichstellung zu erlassen seien. Sind bloss Männer. Und nicht vergessen, das Opfer muss stets eine Frau sein, sonst geht die feministische Täuschung nicht mehr auf. Zurück zur Frauenförderung: Die UN Women (Frauenabteilung der UNO) hat unter dem Hashtag #Planet5050 eine Kampagne zur Beseitigung der „Diskriminierung der Frauen“ lanciert. Natürlich geht es bei 50/50 nur um den Anteil der Frauen, wo Frauen auch wirklich noch keine 50% erreicht haben und es etwas zu holen gibt. Bestimmt aber keine schmutzigen Hände. Ein Umkehrschluss für Männer gibt es hingegen nicht. Wo Männer untervertreten sind, wird diese Zielsetzung nicht greifen. Bewusst nicht. Aber hinterfragen wir doch zuerst einmal die 50/50. Was denn, empirisch nachgewiesen, verbessert diese Welt, wenn von beiden Geschlechtern je 50% vertreten sind? Und warum schwingt immer der Unterton des „mehr Frauen und weniger Männer ist besser“ mit? Was auf den ersten Blick einleuchtend klingt, erinnert auf den zweiten Blick eher an den Rechenschieber. Es geht gar nicht darum sachlich zu argumentieren, warum denn diese 50% erreicht werden müssen, es ist einfach so. Dies impliziert immer, dass ein Anteil von 30% Frauen und 70% Männer sich zu Lasten der Frauen auswirkt. Diese versteckte Behauptung ist aber Quatsch. Gerade in der Schweiz haben die Männer in der Politik den Frauen sehr grosse Rechte zugestanden, die sie den Männern vorenthalten haben (AHV, Witwenrenten, Nachtarbeitsverbot etc.). Gleichzeitig haben die Männer den Geschlechtsgenossen Pflichten auferlegt, wovon sie die Frauen ausgenommen hatten (längere Arbeitszeiten, AHV, Wehrpflicht, Feuerwehr usw.). Die These, dass bei mehr Männern, die Frauen zu kurz kommen, ist nicht haltbar. Im Gegenteil sehe ich eine ausgeprägte Bevorzugung der Frauen durch Männermehrheiten. Das zeigt sich auch in einem Team von mehrheitlich Männern, wo ich aus eigener Erfahrung noch keine Frau gehört habe, sich negativ über Männer zu äussern. Sie fühlten sich eher sehr gut behandelt und teils bevorzugt. Dasselbe Muster kann ein Mann aber von einer Frauenmehrheit nicht erwarten. Ich bin kein Psychologe um diese Zusammenhänge fachgerecht aufzuzeigen, aber eines weiss ich mit Gewissheit: Wo Frauen in Machtpositionen über Männer entscheiden, da sind sie heute leider oft feministisch geprägt und entscheiden mit dem Gedanken, dass Frauen per se das benachteiligte Geschlecht seien und wenden darum ein „Korrektiv“ an. Zum Nachteil der Männer. Doch es gibt auch andere Frauen, interessanterweise gerade die jungen Frauen, die ein solch perfides Vorgehen nicht unterstützen und darum rasch den Stempel „Verräterin“ von den frustrierten Feministinnen aufgedrückt bekommen. Dasselbe erleben die mehrheitlich Nicht-Feministinnen, die den Geschlechtsgenossinnenverrat ertragen müssen, nur sind die leider weniger in Führungsetagen anzutreffen. Doch was bedeutet das für die Männer? Es ist relativ simpel: Die galanten Männer an der Macht verhalten sich Frauen gegenüber grosszügiger und fördern sie nun auch unter dem Deckmantel der Frauenförderprogramme in Politik, regierungsnahen Betrieben aber auch in Privatfirmen. Frauen, die heute an der Macht sind, behandeln oftmals aus ideologischen Gründen oder durch mediale Beeinflussung, Frauen besser als Männer. Somit werden Männer von den Geschlechtsgenossen wie auch von vielen Frauen mit feministischem Gedankengut in Machtpositionen benachteiligt. Eine Lose-Lose Situation. Doch damit nicht genug: Gerade in der Schweiz werden einseitige Programme und Institutionen Jahr für Jahr mit noch grösseren Millionensummen alimentiert, damit dieser Prozess noch intensiver und härter vorangetrieben wird. Es wird so mindestens eine ganze Generation Männer geben, die schlichtweg diskriminiert werden. Von Männern und Frauen. Die heranwachsenden Buben werden das mit Leistungsverweigerung quittieren und sich anderweitig orientieren.

Liebe Freunde, angesichts dieser Tatsachen, die ich aus 15 Jahren Führungserfahrung im Management gewonnen habe, steht es wirklich schlecht um die Buben und jungen Männer. Sie erleben, was es bedeutet, wenn der Feminismus sich in den Schaltzentralen der Macht festgefressen hat und nun beinahe ungehindert seine abartigen Programme ausleben kann. Nichts und niemand kann dies kurzfristig aufhalten. Aus diesem Grund habe ich entschieden, aus dem Hamsterrad auszusteigen, auf Teilzeit zu reduzieren und meine Führungsverantwortung abzugeben. Sollen doch die Feministinnen nun ihre Gesundheit riskieren. Spätestens, wenn der Staat bei mir nicht mal mehr die Hälfte der Steuern abschöpfen kann und das auch bei vielen weiteren Männern Schule macht, werden sich einige Verantwortliche überlegen ob es wirklich so sinnvoll gewesen war, die Männer derart zu diskriminieren und ihnen nahezulegen, nun doch endlich die Frauen an die Macht zu lassen. Die Lebenserwartung beider Geschlechter werden sich dadurch ebenfalls angleichen, da steigende Herz-Kreislaufkrankheiten und noch mehr Burn-Outs bei Frauen vor dem Geschlecht eben nicht haltmachen. Da nutzt kein Gleichstellungsgesetz etwas, der Tribut wird gezollt werden. Doch ob die Frauen das alles auch wirklich wollen, das hat sie bisher niemand gefragt. Dann ist es aber zu spät.

Es grüsst

Karl Müller