What’s on, watson? Der feministische Wahnsinn!

Liebes Team von watson

Ich gestehe, ich mag den Stil Eurer Webseite und meist auch die Themen, denen Ihr Euch annehmt. Darum folgen wir uns gegenseitig seit langer Zeit. Auch wenn ich oft nicht der gleichen Meinung bin, so habt Ihr mich immer wieder mit Artikeln und Meinungen überrascht, die mich versöhnt und erfreut haben.

Doch heute haut es mir den Nuggi raus – für meine deutschen Leser – haut es mir den Schnuller raus.

Quelle: Pixabay

 

 

 

 

 

 

 

Denn nicht nur, dass Ihr zum 45’798ten Mal die Lohnlüge der Feminismus-Sekte ohne Gegendarstellung wiederholt und provokativ dargestellt habt, Ihr schickt Euren Kommentarmanager noch hinterher mit einem peinlichen Artikel zu den angeblichen Reaktionen auf diese postfaktischen Pamphlete. Aber anstatt den von einem überwiegenden Teil der Kommentarschreiber kritisierten Artikel zu korrigieren, oder wenigstens zu relativieren, setzt Ihr noch einen oben drauf, indem Ihr damit eine weitere Breitseite gegen Männer abfeuert. Keine Selbstkritik, keine Kenntnisnahme der wissenschaftlichen Fakten, sondern weiter übles Geschlechterbashing. Wenn das der heutige Stil von watson ist, dann kündige ich Euch unsere Freundschaft. Ich weiss, das interessiert die wenigsten, aber ich mag es nicht, wenn man versucht, mich und die anderen Leser zu verarschen. Ich erwarte bei watson endlich eine faktenbasierte und ausgewogene Darstellung des #genderpaygap. Und ich erwarte endlich beim Thema Gleichstellung und Geschlechterunterschiede auch andere Meinungen, als das Aufzählen der feministischen Dogmen. Diese Einseitigkeit ödet nur noch an und das zeigt sich auch in den Kommentarspalten. Damit verschenkt Ihr die Möglichkeit, dort wo wirklich Themen brennen, ernst genommen zu werden. Das kann nicht Euer Ziel sein, oder?!

Biologische Unterschiede

Wer heute noch ernsthaft biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau negiert, der hat in den letzten 10-20 Jahren Forschung einfach so ziemlich viel verpasst.

Quelle: Ethikinstitut.de

 

 

 

 

 

Nicht einmal die Hardcore-Feministinnen negieren diese tendenziellen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Aber natürlich nur dann, wenn man Männlichkeit in einem negativen Kontext darstellen kann. So wie hier durch watson selber. Beispiel Aggressivität. Testosteron! Männer seien pauschal aggressiver als Frauen, darum seien Frauen friedliebender und würden, endlich an der Macht, die Welt friedlicher machen. So das feministische Mantra. Nur, wenn das ja so ist, MUSS das auch Auswirkungen im Leben und damit im Beruf haben. Was zwingend zu unterschiedlichen Resultaten, zuerst mal ohne Bewertung, führen wird. Doch da ist der biologische Unterschied in der positiven Bewertung der Männlichkeit plötzlich nicht mehr erwünscht, sondern gar „frauenfeindlich“ und führt zu Sanktionen oder wie bei Google zur Entlassung. What’s on, watson?

#googlemanifesto

Zum Thema #googlemanifesto ist eigentlich alles gesagt. Die meisten Medien haben ähnlich falsche Interpretationen dazu verbreitet. Das Original des Manifests habe ich hier nochmals verlinkt zum Nachlesen. Der Google-Mitarbeiter wurde gefeuert für seine Gesinnung, die man zuerst mal richtig oder falsch finden darf. Google desavouiert sich damit aber selber und zeigt, dass Diversität dort aufhört, wo andere Meinungen ins Spiel kommen. What’s on, watson?

#genderpaygap

Das Thema Lohnmärchen. Das ist auch seit Jahren empirisch widerlegt. Und darum als Aufreger durch. Eigentlich. Wären da nicht die feministischen Organisationen mit gütiger Beihilfe der Mainstream-Medien und eben auch durch watson. Doch selbst Eure Kommentarschreiber glauben das Dogma in überwältigender Mehrheit nicht mehr, wie beim Durchlesen sofort ersichtlich wird. Aus gutem Grund. Denn die Zahlen des Bundesamts für Statistik sind zwar an sich korrekt, aber nicht vollständig. Zudem werden verschiedene Berufsbilder durcheinandergemischt. Es fehlen wichtige Parameter, die für eine Lohnbestimmung äusserst relevant sind. Das wurde bereits 2015 durch den Think Tank Avenir Suisse festgestellt, aber auch aktuell durch das seriöse Wirtschaftsmagazin The Economist in Grossbritannien. Es zeigt sich überall dasselbe Muster. Trotzdem gibt es bei watson den einseitigen Dauerbeschuss mit den falschen Interpretationen dazu. Postfaktisch. What’s on, watson?

Quelle: Avenir Suisse

 

 

 

 

Respekt und Stil

Kommen wir noch zum Respekt und Stil. Dort wo frauenfeindliche Aussagen getätigt werden, ist es nicht ok. Dort wo männerfeindliche Aussagen getätigt werden auch nicht (dazu gehört aber kein Feststellen von biologischen Unterschieden, auch nicht von Erfahrungswerten). Und da sind wir beim springenden Punkt: Eure feministischen Kampagnen sind respektlos und teils aggressiv gegenüber den Männern. Ohne seriöse Grundlage wird gehetzt und abwertend dargestellt, wie im kritisierten Fall. Was erwartet Ihr also? Dass die Männer (und Frauen!) weiterhin alles schlucken und Ruhe geben? Dass vernünftige Männer und Frauen sich weiterhin gegeneinander aufhetzen lassen? Die Zeiten sind definitiv vorbei! Lange genug haben die Männer alles mit sich machen lassen, sich entehren, sich herabsetzen lassen. Das ist durch, jetzt weht ein anderer Wind. Also, auch wenn Stil und Respekt bei den Kommentaren teilweise nicht in Ordnung sind, übt Selbstkritik und prüft, wie Ihr „in den Wald ruft“ bevor Ihr Euch empört über heftige Reaktionen. Dann kämen wir einer Lösung, nämlich sachorientierte Diskussionen, schon viel näher. Das sollte doch das Ziel sein, oder?

Es grüsst

Karl Müller



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