Grosse süsse Maus

Liebe Freunde

Seit Monaten ist die deutsche Partei CDU unter massivem Druck, aufgrund der Merkel’schen Politik zur Flüchtlingskrise. Zuletzt mit dem grossen Stimmenverlust der CDU bei den Berlinerwahlen. Just in diesem Moment kommt der grosse Auftritt einer (dank gutem Listenplatz gewählten) CDU Bezirksverordneten aus Berlin.

unbenannt

Jenna Behrends – Quelle Twitter

Sie schreibt einen „offenen Brief“ an ihre Partei CDU, in dem sie der CDU Sexismus gegenüber (jungen) Frauen vorwirft. Als Beweisführung müssen hauptsächlich die folgenden zwei Aussagen herhalten:

„Vom Senator, der auf einem Parteitag meine Tochter begrüßte: „Oh, eine kleine süße Maus.“ Der dann pausierte, mich ansah und fortfuhr: „Und eine große süße Maus.“ Derselbe Senator, der einen Kollegen aus dem Abgeordnetenhaus vor meiner Nominierung fragte: „Fickst du die?“.“

Die Aussage des *Fickst du die?“ wurde einerseits von den Betroffenen in Abrede gestellt, andererseits hatte Frau Behrends zugegeben, dass sie das nur vom Hören-Sagen wüsste. So bleibt also die Aussage der grossen süssen Maus. Diese wurde vom betroffenen Senator auch bestätigt. Nun, wenn ich mich an die Brüderle-Affäre zurückerinnere, dann war bereits das eine lächerliche Inszenierung einer jungen Frau Feministin, um Medienaufmerksamkeit zu bekommen. Im Vergleich zur Grossen süssen Maus war Brüderle inhaltlich aber skandalös übergriffig. Denn er spielte damals auf die sekundären Geschlechtsteile der Journalistin an, wobei die grosse süsse Maus ein von Sexualisierung freies Kompliment ist. Es kommt sehr auf die Beziehung der beiden Personen an, ob das nun völlig fehl am Platz ist, oder ob das eben unter angenehmes Kompliment durchgeht. Auf alle Fälle diskutieren wir auch hier über etwas, das bei unangenehmen Empfindens seitens der Frau Behrends in einem kurzen Gespräch vom Tisch gewesen wäre. Wäre. Denn die Frau, die gerade mal ein 1 Jahr bei der CDU ist und bereits einen kometenhaften Aufstieg hinter sich hat, wollte mehr. Sie wollte die schiere Medienaufmerksamkeit nach dem Muster der meisten feministischen Kampagnen wie „Aufschrei“ und dergleichen. Und das ist ihr grandios gelungen. Oder sagen wir, die Medien haben es wie üblich möglich gemacht. So präsent, dass sich selbst Peter Tauber, seines Zeichens die tiefe Stimme der Angela Merkel, der Dringlichkeit und Wichtigkeit dieser Diskussion in der Bild am Sonntag annahm und eine Debatte forderte. Er bestätigte sogar, dass es ein Sexismusproblem in der CDU gäbe und forderte Massnahmen. Dass die Vorsitzende der Frauen Union Berlin Mitte sich von der Frau Behrends distanziert hatte, indem sie Frau Behrends „Intoleranz und Verlogenheit“ vorwirft, zeigt, dass das angebliche Opfer mit gutgemeinten Absichten nicht wirklich das ist, als was sie sich gerne verkaufen möchte. Da ist offenbar neben Karrieregeilheit noch einiges sonst schiefgelaufen, offenbar auch charakterlich.

Liebe Freunde, so funktioniert Politik. Aber wiederum ist das Ganze erst möglich geworden, durch die feministischen Mainstreammedien, die eine Mücke zu einem Elefanten aufgeblasen haben. Zum Schaden des eigentlichen Themas der wirklichen sexuellen Übergriffe, wovon hier nicht die Rede sein kann. Und zum Schaden der Eigenverantwortlichkeit, die hier über den „Papi-Weg“, also anrufen der Medien und Öffentlichkeit, massiv leidet. Warum sollte ich unliebsame Menschen konfrontieren und ein Streitgespräch suchen, wenn ich doch einfach einen offenen Brief auf einer feministischen Webseite schreiben kann und schon die ganzen feministischen Redaktionen der Mainstreamblätter mich hypen? Was hat sie also zu verlieren? Es ist wie bei einer Falschanschuldigung der Vergewaltigung. Sie hat nichts zu befürchten und damit nichts zu verlieren. Denn die CDU wird sich hüten, das arme Opfer von Sexismus aus der Partei zu werfen, trotz parteischädigendem Verhalten. Und die Parteien links der CDU, also alle ausser AFD, werden sie mit offenen Armen empfangen. Das ist dort ja gängige Ideologie, dass Männer diskriminiert werden sollen, zumindest aber dürfen.

Fazit:
1. Wer Frauen fördert, nur weil sie Frauen sind, der wird eines Tages sein blaues Wunder erleben.
2. Gehe zu Feministinnen auf Distanz. Denn sie werden jede Möglichkeit nutzen, dich zu vernichten.
3. Wenn sie meint, aufgrund des Geschlechts dürfe sie sich nun alles erlauben, dann wird das auch machen. Ohne Rücksicht auf Verluste.
4. Frauenförderung bewirkt nicht oft Loyalität. So wurde Frau Behrends massiv gefördert und wohl Männer benachteiligt. Den Dolch aber zog sie gegen ihre eigenen Förderer.

Es grüsst
Karl Müller

 

EDIT: Wenige Stunden nach Veröffentlichung dieses Blogs, bezieht die FrauenUnion Berlin mit einer Medienmitteilung Stellung und unterstreicht, was ich oben erahnt habe. Die Frau ist nicht glaubwürdig. Dass nun Peter Tauber selber noch ein Geliebter dieser Dame sein soll, setzt dem Ganzen das Tüpfelchen auf: Medienmitteilung