Feminismus vs. Verstand

Ich habe mich seit Jahren immer wieder gefragt, was die Triebfeder derjenigen ist, die wider besseres Wissen dennoch ständig von der benachteiligten Frau in der westlichen Welt schwärmen. Weshalb schwärmen? Weil die Zelebrierung der Opferrolle derart fanatisch geschieht, dass es einem Schwärmen gleichkommt, dieses manchmal sogar übertrifft. Da werden Schlagwörter wie „Lohndiskriminierung“ und ähnliches verwendet, wo doch allen klar sein sollte, dass es keine systematische Lohndiskriminierung gibt. Studien gibt es hier zu hauf, und was für mich entscheidend ist: Der Gesetzgeber bezieht hier klar Stellung, räumt ein Klagerecht ein und akzeptiert ein allfällig diskriminierendes Verhalten nicht. Wie sieht es aber bei den Männern aus? Da ist derselbe Gesetzegeber, der an die Bundesverfassung Artikel 8 gebunden ist (Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.), plötzlich ganz anderer Meinung. Er lässt die Männer ein volles Jahr länger arbeiten, bei klar niedrigerer Lebenserwartung. Er zwingt die jungen Männer in Dienste wie Wehrpflicht, währenddem die Frauen ihre Sprachdiplome in Australien machen. Er entzieht den Vätern jegliche Rechte (oder setzt sie nicht durch), in Sachen Sorgerecht und Besuchsrecht. Er entzieht den Vätern jede rechtliche Mitsprache bei Abtreibungen um sie aber gleich finanziell zu verpflichten. Er diskriminiert die Witwer, indem er ihnen keine oder geringere Witwerrenten zugesteht, als den Witwen. Er lässt die vermeintlichen Väter von Kuckuckskinder unter Strafandrohung (DNA-Test/Datenschutz) in der Ungewissheit, ob sie nun wirklich genetischer Vater sind oder nicht. Nach 5 Jahren kann die Vaterschaft de facto nicht mehr bestritten werden, was ohne DNA-Test sowieso nicht mehr möglich wäre, genau dieser ist darum ohne Einwilligung der Mutter verboten. Welche Mutter willigt denn ein, wenn sie weiss, dass er nicht der Vater ihres Kindes ist, aber schön zahlt?

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Warum denn also die von den Leitmedien getragene Feminismuspropaganda? Weshalb sind intelligente Leute nicht in der Lage, die Widersprüche hier zu sehen? Ist es der jahrzehntelange „brainwash“ der nun Früchte trägt? Die Welt ist eine Scheibe und darum ist die Frau immer Opfer? Was meinen Sie? Warum hat diese Opfermythologie im Feminismus derart Erfolg? Diskutieren Sie mit!