Und die Quote kommt doch!

Männer wie Frauen in der Schweiz haben sich bisher grossmehrheitlich gegen Quoten geäussert. Das hindert einige Chefinnen und Chefs nicht, sich nun in einer Allianz zusammen zu tun und programmatisch Männer und Andersdenkende zu diskriminieren.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Wir-sind-mit-der-Post-im-Gespraech/story/22318306

Es geht also weiter mit der Opfer/Täter Geschichte. Denn was sagt eine Quote aus? Dass hier die Bösen sind und da die armen Opfer, die von den Bösen abgehalten werden, ihren Karriereweg zu gehen. Viele Männer und Frauen haben noch nicht begriffen, was diese Massnahmen begleiten: Nämlich eine Kriegserklärung an das männliche Geschlecht! Wer mir aber den Krieg erklärt, der verliert mich als Kunden oder potentiellen Kunden. Das ist auch gleich die gute Nachricht im obigen Beitrag. Ich weiss nun ganz konkret, wen ich boykottieren muss. Meine Hypothek bei der beteiligten Grossbank läuft demnächst aus. Jetzt ratet einmal, welche Institute ich berücksichtige beim neuen Abschluss. Doch das Boykottieren alleine reicht nicht aus. Die mir aufgrund meines Geschlechts feindlich gesinnten Firmen, müssen auch wissen, warum ich ihre Produkte und DIenstleistungen in Zukunft nicht mehr konsumieren werde. Also muss ich mich auch konkret dazu äussern, WARUM ich tue, was ich tue.

Soweit so gut. Tragischerweise sind wohl bald auch Staatsbetriebe/Monopolisten dabei, wo ich keine Wahl habe, diese zu umgehen. Da ist guter Rat teuer und es bleibt wohl beim schriftlichen Protestieren. Doch wie die letzten Jahre zeigen, es reicht nicht mehr. Es verhindert die katastrophale Entwicklung nicht. Und das ist äusserst frustrierend.

Quo vadis?                                 spuren_im_sand

Es grüsst

Karl Müller