EXKLUSIV: Das Interview mit dem Patriarchat

Liebe Freunde

Es freut mich heute besonders, Euch dieses exklusive Interview mit dem Patriarchat zur Verfügung zu stellen.

Das Patriarchat gibt normalerweise keine Interviews und es war auch für mich enorm schwierig, mit dem Patriarchat überhaupt Kontakt aufzunehmen. Aber es ist mir gelungen!

Viel Spass beim Lesen, Euer Karl Müller

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„Am meisten schmerzt mich die schrittweise Zerstörung der Geschlechtersolidarität“

Genderwahn: Liebes Patriarchat, es war enorm schwierig, nur schon mit dir in Kontakt zu treten. Warum?

Patriarchat: Ja danke erstmals für die Anfrage und Respekt, dass du mich gefunden hast. Du fragst warum? Schau, ich werde in der Öffentlichkeit für alles und jeden verantwortlich gemacht. Expertinnen nennen mich Ursache allen Übels, politische Parteien leben davon, mich zu bekämpfen. Demonstrationen werden mit dem Aufruf, mich zu bekämpfen durchgeführt. Ich habe grosse Sorge um meine Sicherheit.

Genderwahn: Verständlich. Du sprichst gerade die von Linksextremen angekündigte Demonstration „Demo gegen das Patriarchat“ an. Da wirst du direkt angegriffen, man fordert nichts weniger als deine Zerstörung. Wie ist es dazu gekommen?

Patriarchat: Genau. Nun, das ist eine lange Geschichte, die ich hier nur sehr rudimentär widergeben kann. Was ich heute sagen kann, ist, dass sich früher Stammesväter um den Schutz der Sippe, der Familie kümmern mussten. Dafür hatten sie spezielle Entscheidungskompetenzen, die dafür auch notwendig waren. Das war eine andere Zeit. Doch mit dem Aufkommen des radikalen Feminismus wurde meine fürsorgliche Seite ausgeblendet und auf eine, immer negativ besetzte „Herrschaft“ reduziert. Das hat zum einen damit zu tun, dass wir heute die körperliche Verteidigungskraft nicht mehr so stark gebrauchen wie früher. Somit wurde es legitim, mich zu verhöhnen, mich als Feind darzustellen. Politische Gruppen benutzten den Missbrauch, der in meinem Namen begangen wurde dazu, um von einer Männerherrschaft zu sprechen und diese als Feindbild zu konstruieren. Bis heute ist mein Name ausschliesslich negativ konnotiert. Dabei wissen wir, dass diese einseitige Darstellung eine Art Geschichtsklitterung ist. Denn wer hat denn die Kinder erzogen in meinem System? Wer hat denen Werte mitgegeben? Richtig, das waren nahezu 100% die Mütter. Man könnte dann also sagen, das Matriarchat ist eine Komplizin von mir. Das hat die neue Frauenbewegung tatsächlich als Dogma erhoben und davon abgeraten, eine klassische Mutterschaft einzugehen.

Genderwahn: Nun hat sich diese neue Frauenbewegung überall eingenistet. Wirst du auch von staatlichen Institutionen verfolgt?

Patriarchat: Ja. Die neue Frauenbewegung hat es geschafft, mit einem bösartigen Bild von mir, die Massen zu mobilisieren. Die staatlichen Organe haben sich ebenfalls auf die Fahne geschrieben, mich zu überwinden. Ganze Departemente bekämpfen mich mit offenem Visier, wie beispielsweise die vielen Frauen- und Gleichstellungsbüros. Und alle bedienen sich der einseitigen Darstellung. Niemand hat sich die Mühe genommen, den damaligen Geschlechtervertrag objektiv zu würdigen. Was wir heute als Ergebnis sehen, ist der totale Geschlechterkrieg. Neiddebatten ohne Ende und eine Geschlechtersolidarität, die immer stärker bröckelt. Warum sollten die als Patriarchen beschimpften Männer sich denn auch noch die Hände dreckig machen? Warum sollte Mann sich für das schwächere Geschlecht einsetzen, wenn man dafür dann noch auf den Deckel kriegt? Zu meiner Zeit gab es einen Deal. Was bleibt heute? Jeder nur für sich?

Genderwahn: Worin siehst du denn die Motivation der neuen Frauenbewegung, dich so hart anzugehen und deine Vernichtung zu fordern?

Patriarchat: Hass ist kein politisches Argument, sondern ein subjektives Gefühl. Es findet eine Art Externalisierung der eigenen Frustration statt. Und wo Frust ist, muss es auch Schuldige dafür geben. Dass sich dabei oft die eigene Schuld in einem Johari-Fenster versteckt, ist Teil des Problems. Ich rede aber lieber von Verantwortung als von Schuld. Inwiefern bin ich als Frau mitverantwortlich für die Situation in der ich stecke, wenn ich dafür in vollem Bewusstsein aktiv Ja dazu gesagt hatte? Wenn ich im Nachhinein darüber klage, dass ich in einem Deal zu den Kosten Ja gesagt habe, dann darf ich die Verantwortung dafür nicht bei anderen suchen. Dann muss ich dazu stehen oder eine Auflösung des Deals verlangen. Mit allen Konsequenzen. Um deine Frage zu beantworten: Es gibt eine vielschichtige Bevölkerungsgruppe, die eben auch unterschiedlichste Interessen hat, mich als Feindbild zu sehen. Mit dieser Strategie wollen sie Rosinenpicken, ohne den Teil ihres Deals abzugeben. Das ist unredlich.

Genderwahn: Trotzdem findet das bei vielen durchaus intelligenten Menschen Anklang. Weshalb?

Patriarchat: Es ist einfach. Wenn man sein eigenes Ziel in Reichweite sieht, geht man auch krumme Wege, man ist bereit, faule Kompromisse einzugehen. Das eigene Ziel kann beispielsweise ein Karriereweg in der Wirtschaft sein, den man ohne Frauenquote nicht erreichen würde. Also ist man bereit, die Bewegung, die mir dieses Ziel verspricht, auch in unredlichen Teilen zu unterstützen. Das ist im Übrigen keine geschlechtsspezifische Eigenschaft, sondern artspezifisch, also menschlich. Zudem befeuern die Medien durch die Einseitigkeit die falschen Narrative, die dahinterstecken. Auch wenn es heute keinen Mangel an Informationen gibt, das war früher anders, so wird man heute durch die Menge manipuliert. Wenn also alle Mainstreammedien das Narrativ der Lohndiskriminierung regelmässig wiederholen, so bleibt das irgendwann hängen. Unabhängig davon, ob es dafür Fakten gibt oder nicht. Der Mensch ist ein Herdentier. Und die Medien suggerieren in ihrer Einseitigkeit, dass die klare Mehrheit so denken würde. Das wirkt im Unterbewusstsein.

Genderwahn: Für dich fehlt also eine objektive öffentliche Debatte?

Patriarchat: Ganz klar. Denn würden die Medien eine wirklich ausgewogene Debatte zulassen, dann wären die Argumente der radikalen Feministinnen aufgereiht zum Scheitern wie Perlen in einer Perlenkette. Die Wahrheit setzt sich immer durch, wenn ihr im Diskurs auch Platz eingeräumt wird.

Genderwahn: Gibt es eine systematische Entwertung der Väter?

Patriarchat: Da müssen wir differenzieren. Es gibt Bestrebungen, die plötzlich wieder die Wichtigkeit der Väter entdeckt, nachdem man sie jahrzehntelang aus der Diskussion raushaben wollte. Frei nach dem Motto: Der Vater ist entbehrlich, der Staat ist nun das wichtigste Familienmitglied. Das ist beispielsweise gerade bei der aktuellen Diskussion um den Vaterschaftsurlaub in der Schweiz der Fall. Doch Achtung: Feminismus stammt nicht umsonst vom Wortstamm femina ab. Feminismus ist eine Botschaft, die da heisst: pro femina. Also für die Frau. Im Zweifelsfall bedeutet das, dass immer die Anliegen der Frau im Vordergrund stehen müssen. Das ist nur schon der intellektuellen Redlichkeit geschuldet. Sonst würden sie sich als Humanisten bezeichnen, die pro Humanität (lateinisch humanitas „Menschennatur“, „das Menschengemäße, den Menschen Auszeichnende“) und somit für Mann und Frau einstehen. Am Beispiel des Vaterschaftsurlaubs zeigt sich das in der Argumentation deutlich. Wenn feministische Organisationen dieses Anliegen unterstützen, so ist das nicht plötzlich ein freudiger Sinneswandel. Sondern es hat handfeste Gründe. Ein Blick in die Argumentation der Initianten zeigt Erhellendes. Da steht beispielsweise, dass durch die Einführung eines Vaterschaftsurlaubs der Nachteil der Abwesenheit der Mütter aufgrund der Geburt und der Zeit danach, teilweise ausgeglichen würde. Nun, was bedeutet das? Feministische Organisationen unterstützen den Urlaub, weil es ihren Zielen dient. Dass der Mann möglichst gleich benachteiligt wird. Das ist kein partnerschaftliches Denken, sondern ein fester Bestandteil des ständigen Geschlechterkampfes.

Genderwahn: Bei ausgewogener und objektiver Darstellung in den Medien wäre das ja kein Problem. Warum wehren sich Männer nicht stärker?

Patriarchat: Zuerst muss ich sagen, dass ich hier nicht die Männer vertrete. Ich vertrete ein System mit einen Geschlechtervertrag, der beiden auf freiwilliger Basis Vor- und Nachteile bringt. Aber um deine Frage zu beantworten: Ja, würde die Debatte ausgewogen und objektiv durchgeführt, wäre es kein Problem. Da nun aber durch die vielen Gleichstellungsbüros eine Art Staatsfeminismus um sich greift, zusätzlich die Medien krass einseitig berichten, erleben wir eine öffentliche Meinung, die völlig uninformiert ist um nicht zu sagen desinformiert. Und das trotz den sozialen Medien, die aber alle leider die Tendenz haben, diese Filterbubbles noch zu unterstützen. Da spricht man nach einer gewissen Zeit fast nur noch mit Gleichgesinnten. Und das ist schädlich für den offenen Diskurs. Die Männeranliegen haben auch heute noch keine Lobby. Es gibt zwar einige selbstdeklarierte Männervertretungen, die in Tat und Wahrheit aber nichts anderes sind, als der verlängerte Arm des Staatsfeminismus. Das suggeriert ein Bild von Ausgewogenheit, das aber nicht existiert. Das zeigt sich beispielsweise sehr gut am Beispiel der Gewaltdiskussion. Seit Jahrzehnten belegen Statistiken, dass Männer häufiger Opfer von Gewalt werden als Frauen. Seit Jahrzehnten interessiert das keine Zeitung. Über die letzten 10-15 Jahren wurde empirisch nachgewiesen, dass beispielsweise häusliche Gewalt von Frauen wie von Männern ungefähr zu gleichen Teilen ausgeht. Doch schau mal, was und wie die Medien berichten. Es wird mehrheitlich ignoriert, dass Männer häufiger Gewaltopfer sind als Frauen. Es wird ignoriert, dass seriöse Studien weibliche Gewalt als ein ähnlich grosses Problem ausgewiesen haben. Doch davon liest man in den Mainstreammedien nichts. Das ist aktive Desinformation. Ja Manipulation. Wenn sich nun also ein Mann oder eine Frau für Männer zu wehren beginnt, dann wird sie mundtot gemacht, ausgegrenzt. Als Frauenhasser betitelt. Dabei ist es die veröffentlichte Meinung, die männerfeindlich ist, indem sie Fakten komplett unterschlägt und ein ganz anderes Bild zeichnet, das der Realität nicht entspricht. Da überlegst du dir zweimal, ob du dich diesen emotivistischen Reaktionen aussetzen willst.

Genderwahn: Du zeichnest ein düsteres Bild. Ist es wirklich so schlimm?

Patriarchat: Am meisten schmerzt mich die schrittweise Zerstörung der Geschlechtersolidarität. Weisst du, früher war in meinem System klar, wer welche Verantwortung hat. Jeder machte seinen Teil zum Wohle des Ganzen mit allen jeweiligen Vor- und Nachteilen. Heute bekämpfen sich alle. Die Frauen gegen die Männer, die Männer gegen die Frauen, die Feministinnen gegen die Nicht-Feministen, die Progressiven gegen die Konservativen. Darunter leiden, davon bin ich felsenfest überzeugt, schlussendlich die Frauen stärker als die Männer. Denn gerade in Zeiten der Unsicherheit ist der Mann als Beschützer, schon rein physisch, ein unabdingbarer Wert für die Frau. Wenn das nicht mehr funktioniert, wer leidet dann zuerst und stärker? Das schwächere Geschlecht. Die angepriesene Geschlechtergerechtigkeit zerstört die Solidarität. Das lässt sich heute leicht beobachten. Nicht weil Gerechtigkeit kein Wert wäre, den es zu erreichen gilt. Sondern weil die Interpretation von Geschlechtergerechtigkeit einseitig zu Lasten der Männer geht. Da machen diese dann einfach nicht mehr mit.

Genderwahn: Liebes Patriarchat. Die Redaktionsleitung meldet mir, wir seien am Ende angekommen. Ich bin der Meinung, dass unser Gespräch eine Fortsetzung braucht, wärst du dabei?

Patriarchat: Ja, sehr gerne. Vergiss einfach nicht, auch mal das Matriarchat einzuladen. Das hat dir bestimmt auch noch interessante Hinweise und Denkanstösse mitzuteilen.

Genderwahn: Herzlichen Dank für das Gespräch!



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