Ich bastle mir ein Umfrageergebnis

Liebe Freunde

Immer und immer wieder werden wir mit mehr oder weniger unsinnigen Umfrageresultaten bombardiert. In der Regel, da ist die zuvor verlinkte Umfrage eine Ausnahme, werden einzig die Frauen befragt. Die folgenden Aussagen beziehen sich nicht konkret auf die verlinkten Umfragen.

Nun denn, so wollen wir doch auch eine Umfrage basteln, die uns das gewünschte Resultat bringt.

1. Wir müssen ein klares Ziel definieren. Das soll lauten, dass mehr als die Hälfte der befragten Frauen täglich sexuelle Belästigung erleben. Dazu sollen eben ausschliesslich Frauen befragt werden, damit keine vergleichbaren Daten vorliegen, die möglicherweise die Aussagekraft des definierten Ziels reduzieren würden.

2. Wir formulieren die Fragen so, dass die meisten Frauen die Frage mit Ja oder Ja, aber beantworten können. Natürlich zählen wir Ja und Ja, aber als Ja.

3. Wir befragen 100 Frauen, von denen wir wissen, dass sie tendenziell offen sind für unsere Anliegen.

4. Wir verwenden das Umfrageresultat als zwingende Grundlage für politische Massnahmen. Um mehr Gewicht und Aufmerksamkeit zu erhaschen, fügen wir den Resultaten noch Empörung, Entsetzen und Aufschrei hinzu.

5. Wir lassen nun das Ganze in unserer Echokammer ertönen und setzen die Filterbubble in Bewegung. Dabei spielen die uns wohlgesinnten Medien eine wichtige Rolle (also fast alle).

6. Wir wehren uns gegen jegliche kritischen Stimmen, indem wir sie als Frauenhasser und reaktionäre Ewig-Gestrige verpöhnen. Idealerweise verhindern die Online-Mainstreammedien jegliche Kommentarfunktion, damit die Aussagekraft nicht durch kritische Bemerkungen geschwächt wird. Zumindest aber werden die Kommentare „redaktionell betreut“ – also zensiert.

7. Wir fordern mehr finanzielle und personelle Unterstützung der Politik, um die selber gebastelten Resultate zu bekämpfen und natürlich um nun regelmässig die „Fortschritte“ zu beobachten.

8. Die Fortschritte werden sich nicht einstellen, bestenfalls bleiben die Resultate in der nächsten Umfrage gleich schlecht, was dann zwingend wieder zu Punkt 1 führt.

Sie mögen jetzt den Kopf schütteln oder lachen, aber genauso funktionieren viele Umfragen, die von #Genderisten und #Feministen gebastelt wurden. Wer glaubt, wenn man dann nur einmal nachgibt und die Forderungen erfüllt sei wieder alles in Ordnung, der verkennt den Mechanismus hinter dieser Bewegung. Der Feminismus und sein grosser Bruder der Genderismus lebt von Empörung, Skandal und emotionaler Erpressung. Da wird lediglich die Dosis gesteigert, aber nie wird genug sein. Somit rechtfertigt diese Blase Jahr für Jahr ihr eigenes Fortbestehen und die unterwürfige Haltung der Medien. Denn, wer kann schon dagegen sein, einer unterdrückten Person der Gewalt angetan wird, die Hilfe zu verweigern? Ich nicht. Egal ob Mann oder Frau. Und trotzdem müssen wir alle dagegen aufstehen. Es ist eine unwissenschaftliche Industrie geworden, die freiwillig niemals aufhören wird, gegen „Diskriminierung“ zu kämpfen. Auch wenn die „Diskriminierung“ darin besteht, ohne Scherz, dass ein Deo speziell für Frauen entwickelt wurde. Skandal!

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Es grüsst

Karl Müller